Großkontrolle gegen Straßenkriminalität in der Wattenscheider Innenstadt
Mit einem umfangreichen Schwerpunkteinsatz haben Polizei Bochum und das Ordnungsamt der Stadt Bochum am Dienstag, 3. November, für mehr Sicherheit in der Wattenscheider Innenstadt gesorgt. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Aktion standen die Bekämpfung der Straßenkriminalität, die Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger sowie die Kontrolle des Straßenverkehrs.
Besondere Aufmerksamkeit richteten die Einsatzkräfte dabei auf E-Scooter, von denen einige illegal manipuliert worden waren.
Polizei zeigt starke Präsenz im Stadtgebiet
Ab 15 Uhr waren zahlreiche Einsatzkräfte in der Innenstadt von Wattenscheid unterwegs. Neben gezielten Personenkontrollen suchten die Beamtinnen und Beamten auch aktiv das Gespräch mit Bürgern und standen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Mit dem Einsatz verfolgten Polizei und Ordnungsamt das Ziel, sowohl die tatsächliche Sicherheit als auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig zu stärken.
58 Maßnahmen innerhalb weniger Stunden
Die Bilanz des Schwerpunkteinsatzes fällt aus Sicht der Behörden positiv aus. Insgesamt wurden 58 polizeiliche und ordnungsbehördliche Maßnahmen durchgeführt.
Dabei sprachen die Einsatzkräfte unter anderem zwei Platzverweise aus. Zudem fertigten sie sechs Strafanzeigen und nahmen vier Sicherstellungen vor.
Die Kontrollmaßnahmen erstreckten sich über verschiedene Bereiche der Innenstadt und richteten sich gegen mögliche Straftäter sowie Verkehrsteilnehmer, die gegen geltende Vorschriften verstießen.
Manipulierte E-Scooter im Fokus der Ermittler
Ein Schwerpunkt lag auf der Kontrolle von E-Scootern. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass zwei Fahrzeuge technisch manipuliert worden waren.
Nach Angaben der Polizei hatten die Nutzer die E-Scooter mithilfe einer App verändert, um schneller fahren zu können als die gesetzlich erlaubten 20 Stundenkilometer.
Die Beamten stellten beide Fahrzeuge sicher und leiteten gegen die verantwortlichen Personen entsprechende Strafverfahren ein.
Polizei warnt vor den Gefahren getunter E-Scooter
Die Polizei weist darauf hin, dass E-Scooter häufig unterschätzt werden. Anders als viele Menschen annehmen, gelten die Fahrzeuge rechtlich nicht als Spielgeräte, sondern als Kraftfahrzeuge.
Manipulationen an den Geschwindigkeitsbegrenzungen können erhebliche Risiken für Fahrer, Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer mit sich bringen. Höhere Geschwindigkeiten verlängern Bremswege und erhöhen die Gefahr schwerer Unfälle im öffentlichen Straßenverkehr deutlich.
Bürger begrüßen verstärkte Kontrollen
Nach Angaben der Polizei stieß das Präsenzkonzept bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf positive Resonanz. Die sichtbare Anwesenheit von Polizei und Ordnungsamt habe für zusätzliche Sicherheit gesorgt und zahlreiche Gespräche mit Passanten ermöglicht.
Gerade in Bereichen mit hohem Publikumsverkehr spielen regelmäßige Kontrollmaßnahmen eine wichtige Rolle für das Sicherheitsgefühl der Menschen.
Weitere Schwerpunkteinsätze bereits angekündigt
Die Polizei Bochum kündigte an, auch künftig auf verstärkte Präsenz und regelmäßige Schwerpunktkontrollen zu setzen. Ziel bleibt es, Straftaten frühzeitig zu verhindern, Regelverstöße konsequent zu verfolgen und die Sicherheit im gesamten Stadtgebiet weiter zu erhöhen.
Neben den täglichen Streifen werden daher auch in Zukunft ähnliche Kontrollen in Bochum und Wattenscheid stattfinden.



