Nächtliche Brände alarmieren Feuerwehr in Dortmund
In der Nacht zu Freitag hat die Feuerwehr Dortmund gleich zwei brennende Fahrzeuge in einem Wohngebiet bekämpft. Innerhalb kurzer Zeit mussten Einsatzkräfte zu zwei voneinander nur wenige Straßen entfernten Brandorten ausrücken. Dank des schnellen Eingreifens konnte eine Ausbreitung der Flammen auf umliegende Vegetation und weitere Fahrzeuge verhindert werden.
Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Erster Pkw-Brand in der Konradstraße
Gegen 2:30 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem Fahrzeugbrand in der Konradstraße alarmiert. Einsatzkräfte der Feuerwache 5 aus Marten rückten umgehend zur Einsatzstelle aus.
Beim Eintreffen fanden die Feuerwehrleute einen weißen Kombi vor, dessen Motorraum bereits in voller Ausdehnung brannte. Sofort gingen die Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor.
Durch das schnelle Eingreifen gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, bevor die Flammen auf einen angrenzenden Busch übergreifen konnten.
Anwohner meldet zweiten Brand während laufender Löscharbeiten
Noch während der Löscharbeiten am ersten Fahrzeug wurden die Einsatzkräfte von einem Anwohner auf einen weiteren Brand aufmerksam gemacht. Dieser berichtete, dass in einer Parallelstraße ebenfalls ein Pkw in Flammen stehen soll.
Zeitgleich gingen auch bei der Leitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe ein, die einen weiteren Fahrzeugbrand meldeten. Aufgrund dieser Informationen wurden zusätzliche Kräfte der Feuerwache 9 aus Mengede alarmiert.
Kleinwagen im Cunigundeweg steht in Vollbrand
Da der Brand am ersten Fahrzeug weitgehend unter Kontrolle war, konnten sich die Feuerwehrkräfte aufteilen und zu Fuß in den nahegelegenen Cunigundeweg wechseln.
Dort bestätigte sich die Meldung. Die Einsatzkräfte fanden einen Kleinwagen vor, der bereits in voller Ausdehnung brannte.
Auch hier begannen die Feuerwehrleute sofort mit den Löscharbeiten und konnten den Brand zügig unter Kontrolle bringen.
Übergreifen auf weitere Fahrzeuge verhindert
Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen gelang es, eine Ausbreitung der Flammen auf benachbarte Fahrzeuge oder weitere Gegenstände zu verhindern.
Da die eingesetzten Kräfte die Lage eigenständig bewältigen konnten, mussten die zusätzlich alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwache 9 letztlich nicht mehr aktiv eingreifen.
Feuerwehr rund eine Stunde im Einsatz
Der gesamte Einsatz dauerte etwa eine Stunde. Nach Abschluss der Löscharbeiten kontrollierten die Feuerwehrleute beide Brandstellen auf mögliche Glutnester und stellten sicher, dass keine weitere Gefahr bestand.
Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Polizei untersucht Ursachen der Fahrzeugbrände
Derzeit ist unklar, wie es zu den beiden Fahrzeugbränden gekommen ist. Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen aufgenommen und prüft nun die genaue Brandursache.
Ob zwischen den beiden nahezu zeitgleich ausgebrochenen Bränden ein Zusammenhang besteht, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen.



