Bislang keine Versammlung für Dortmund angemeldet
Für Samstag, den 31. Oktober 2026, wird bundesweit in sozialen Netzwerken und verschiedenen digitalen Kanälen zu Protestaktionen unter den Mottos „Gen Z regelt das“ und „Gen Z steht auf“ mobilisiert. Trotz der öffentlichen Aufrufe liegt der Polizei Dortmund bislang jedoch keine offizielle Versammlungsanzeige vor.
Nach aktuellem Stand vom Freitagmittag (30. Oktober, 12 Uhr) gehen die Einsatzkräfte daher davon aus, dass keine angemeldete Demonstration oder Versammlung in der Dortmunder Innenstadt stattfinden wird.
Polizei beobachtet Mobilisierung weiterhin genau
Unabhängig davon verfolgt die Polizei Dortmund die Entwicklungen rund um die angekündigten Aktionen weiterhin aufmerksam. Insbesondere Mobilisierungsaufrufe in sozialen Netzwerken werden fortlaufend ausgewertet und bewertet.
Die Sicherheitsbehörden bereiten sich dabei auf unterschiedliche Szenarien vor und nutzen ihre Erfahrungen aus zahlreichen zurückliegenden Großveranstaltungen, Demonstrationen und spontanen Versammlungslagen.
Einsatzkräfte werden im Stadtgebiet präsent sein
Auch ohne angemeldete Versammlung wird die Polizei am Wochenende mit einer erhöhten Präsenz im Stadtgebiet sichtbar sein.
Die Beamtinnen und Beamten sollen mögliche Entwicklungen frühzeitig erkennen und bei Bedarf schnell reagieren können. Ziel ist es, sowohl die Wahrnehmung von Grundrechten zu ermöglichen als auch die öffentliche Sicherheit aufrechtzuerhalten.
Polizei betont Bedeutung von Meinungs- und Versammlungsfreiheit
In ihrer aktuellen Mitteilung hebt die Polizei Dortmund ausdrücklich die Bedeutung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit hervor. Beide Rechte seien zentrale Bestandteile des Grundgesetzes und würden von der Polizei geschützt.
Bürgerinnen und Bürger sollen ihre politischen Ansichten friedlich und rechtmäßig äußern können. Gleichzeitig appellieren die Verantwortlichen an alle potenziellen Teilnehmer möglicher Versammlungen, verantwortungsvoll zu handeln.
Appell an friedliches und gewaltfreies Verhalten
Die Polizei ruft dazu auf, mögliche Proteste oder Versammlungen friedlich und ohne Gewalt durchzuführen.
Die Einsatzkräfte betonen, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung nur dann dauerhaft geschützt werden könne, wenn Versammlungen respektvoll, friedlich und unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen stattfinden.
Notruf 110 bei verdächtigen Beobachtungen
Für den Fall, dass Bürger verdächtige Situationen oder Straftaten beobachten, weist die Polizei darauf hin, dass der Notruf 110 jederzeit erreichbar ist.
Dies gilt auch im Zusammenhang mit möglichen spontanen Versammlungen oder Ansammlungen im Rahmen der bundesweiten Protestaufrufe.
Polizei sieht sich auf mögliche Entwicklungen vorbereitet
Durch ihre umfangreiche Erfahrung bei Demonstrationen, Fußballspielen, Großveranstaltungen und anderen besonderen Einsatzlagen sieht sich die Polizei Dortmund gut vorbereitet.
Auch wenn aktuell keine offizielle Anmeldung vorliegt, werden die Sicherheitsbehörden die Lage im gesamten Stadtgebiet aufmerksam beobachten und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen ergreifen.



