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Sexueller Übergriff in Arnsberg: 21-Jähriger wehrt sich gegen Attacke – Polizei ermittelt gegen 66-Jährigen
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Sexueller Übergriff in Arnsberg: 21-Jähriger wehrt sich gegen Attacke – Polizei ermittelt gegen 66-Jährigen


Polizei rückt nach mutmaßlichem Sexualdelikt an die Ruhr aus

Die Polizei ermittelt nach einem mutmaßlichen sexuellen Übergriff in Arnsberg. Ein 21-jähriger Mann soll am Freitagabend im Bereich der Uferstraße gegen seinen Willen bedrängt und sexuell belästigt worden sein. Der Tatverdächtige ist nach bisherigen Erkenntnissen ein 66-jähriger Mann, der dem Geschädigten namentlich bekannt sein soll.

Die Beamten wurden gegen 18 Uhr alarmiert und nahmen umgehend Ermittlungen auf.

Vorfall ereignete sich an der Uferstraße in Arnsberg

Nach bisherigen Erkenntnissen hielten sich der 21-Jährige und ein Freund im Bereich der Uferstraße auf Höhe der Fußgängerbrücke zur Straße „An der Schlacht“ auf.

Dort soll der 66-jährige Tatverdächtige auf den jungen Mann zugegangen sein und ihn bedrängt haben. Im weiteren Verlauf kam es nach Angaben des Geschädigten zu mehreren sexuellen Übergriffen.

Mehrfach gegen den Willen des Opfers geküsst

Der 21-Jährige gab gegenüber der Polizei an, dass ihn der Tatverdächtige mehrfach gegen seinen ausdrücklichen Willen geküsst haben soll.

Darüber hinaus soll der Mann dem Geschädigten in den Intimbereich gefasst haben. Der junge Mann setzte sich nach Angaben der Ermittler gegen die Übergriffe zur Wehr und versuchte, die Situation zu beenden.

Begleiter greift ein und wird geschlagen

Als der Begleiter des 21-Jährigen die Situation bemerkte und dazwischen ging, soll die Lage weiter eskaliert sein.

Nach Angaben der Polizei soll der 66-Jährige dem Begleiter eine Ohrfeige verpasst haben. Zudem habe er dem Geschädigten weitere sexuelle Gewalt angedroht.

Die beiden jungen Männer entschieden sich daraufhin zur Flucht.

Opfer flüchten zu Discounter an der Ruhrstraße

Nach dem Vorfall liefen die beiden Männer in Richtung eines Discounters an der Ruhrstraße. Dort trafen sie kurze Zeit später auf die alarmierten Polizeibeamten.

Die Einsatzkräfte nahmen die Aussagen der Beteiligten auf und leiteten Ermittlungen ein.

Ermittlungen zu Hintergründen und Tatablauf dauern an

Die Polizei untersucht nun die genauen Umstände des Vorfalls. Dabei stehen sowohl der Ablauf der Begegnung als auch mögliche Hintergründe zwischen dem 21-Jährigen und dem 66-jährigen Tatverdächtigen im Fokus der Ermittlungen.

Weitere Einzelheiten zu den Beteiligten oder möglichen strafrechtlichen Konsequenzen wurden bislang nicht bekanntgegeben.


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