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Dortmund: E‑Scooter-Kontrollen an Dortmunder Schulen: Polizei greift hart durch – zahlreiche Verstöße entdeckt
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Dortmund: E‑Scooter-Kontrollen an Dortmunder Schulen: Polizei greift hart durch – zahlreiche Verstöße entdeckt


Beim Schwerpunkteinsatz „E‑Scooter macht Schule“ hat die Polizei Dortmund am Donnerstagmorgen gezielt den Schulweg von Kindern und Jugendlichen überwacht. Zwischen 7 und 9 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte mehrere weiterführende Schulen im Stadtgebiet.

Dabei lag der Fokus an vier Schulen auf repressiven Kontrollen, während an einer Schule verstärkt präventive Aufklärungsarbeit betrieben wurde.


E‑Scooter bleiben ein Sicherheitsproblem im Straßenverkehr

E‑Scooter sind seit mehreren Jahren ein wachsendes Problem im Straßenverkehr. Viele Nutzerinnen und Nutzer bewegen sich nicht regelkonform und gefährden dadurch sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

Bereits 2025 hatte das Polizeipräsidium Dortmund mit der Social-Media-Serie „E‑Scooter-Fails“ auf typische Fehlverhalten aufmerksam gemacht.


Häufigste Verstöße: Gehwegfahrten und mehrere Personen

Die Kontrollen zeigten ein klares Bild:

👉 Häufigster Verstoß war die Nutzung falscher Verkehrsflächen:

  • 14 Fälle von Fahrten auf Gehwegen
  • E‑Scooter dürfen nur auf Radwegen oder Fahrbahnen genutzt werden

👉 Weitere typische Verstöße:

  • Zwei Personen auf einem E‑Scooter (nicht erlaubt)
  • Gefährdung von Fußgängern

Diese Regelverstöße erhöhen das Unfallrisiko erheblich und können schwere Verletzungen verursachen.


Verstöße gegen Altersregeln: Scooter sichergestellt

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Mindestalter von 14 Jahren.

👉 Ergebnis der Kontrollen:

  • 5 E‑Scooter sichergestellt
  • Fahrer waren unter 14 Jahre alt

Zusätzlich wurden in 6 Fällen Anzeigen gegen Erziehungsberechtigte gestellt, da diese das Fahren erlaubt oder nicht verhindert hatten.


Straftaten statt Ordnungswidrigkeiten

In mehreren Fällen wurde deutlich, dass es sich nicht nur um kleinere Verstöße handelt:

  • 6 Strafanzeigen wegen fehlender Versicherung
  • Fahren ohne Versicherungskennzeichen ist eine Straftat

👉 Wichtig:
Für E‑Scooter gelten dieselben Versicherungsregeln wie für Autos.


Einzelfall: 12-Jähriger mit manipuliertem E‑Bike

Besonders auffällig war ein Fall an zwei Gymnasien:

  • Ein 12-jähriger Schüler fuhr ein E‑Bike mit Handgashebel
  • Keine Betriebserlaubnis vorhanden
  • Geschwindigkeit unklar

Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher.

👉 Anzeige gegen die Eltern:

  • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • Verstoß gegen Versicherungspflichten

Auch „Elterntaxis“ im Fokus

Neben den E‑Scootern kontrollierten die Beamten auch den Bringverkehr vor Schulen:

  • Parkverstöße
  • Gurtverstöße
  • Unsachgemäße Sicherung von Kindern

👉 Problem:
Halte- und Wendemanöver vor Schulen führen zu gefährlichen Verkehrssituationen.


Weitere Kontrollen im Stadtgebiet: Ergebnis bestätigt

Auch außerhalb von Schulen setzte die Polizei die Kontrollen fort.

👉 Ergebnis:

  • 36 weitere Verstöße wegen falscher Verkehrsflächennutzung
  • Mehrfach illegales Fahren in Fußgängerzonen

Drogenfahrt verhindert Unfall

In der Markgrafenstraße fiel ein 31-jähriger E‑Scooter-Fahrer besonders negativ auf:

  • Fahren entgegen der Fahrtrichtung
  • Beinahe-Unfall mit Pkw

Bei der Kontrolle stellte sich heraus:
👉 Der Mann stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln

Konsequenzen:

  • Führerschein beschlagnahmt
  • Strafmaßnahmen eingeleitet

👉 Hinweis:
Für E‑Scooter gelten dieselben Alkohol- und Drogengrenzen wie für Autofahrer.



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