Nach einem langen und großem Bewerbungsprozess hat die Kurverwaltung Wangerooge den neuen Leuchtturmwärter für die Insel Wangerooge gefunden. „Der Arbeitsvertrag ist nun unterzeichnet. Da fällt uns wirklich ein Stein vom Herzen.“ so Rieka Beewen, Kurdirektorin Wangerooge.
Am 03. Februar hatte die Gemeinde- und Kurverwaltung die Stellenanzeige für den „Leuchtturmwärter“ veröffentlicht, die deutschlandweit für großes Aufsehen gesorgt hat und in der kleinen Inselverwaltung mit rund 1.100 Bewerbungen einen riesigen Bewerbungsprozess ausgelöst hat. ´Nach Ende der Bewerbungsfrist und Sichtung der unzähligen Bewerbungen wurden im ersten Schritt rund 45 erste Vorstellungsgespräche geführt. In einem zweiten Auswahlverfahren wurden dann erneut 10 mögliche Bewerber*innen eingeladen. „In diesen Wochen wurde hier wirklich viel geleistet, neben den Saisonvorbereitungen war dieser Prozess
wirklich eine Mammut-Aufgabe. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit bedanken“ so Rieka Beewen. Zu Himmelfahrt konnte dann nun endlich der neue Leuchtturmwärter gefunden werden: „Ein junger Familienvater aus Nordrhein-Westfalen wird unser neuer Leuchtturmwärter“ freut sich Rieka Beewen. „Wir haben es uns bis zuletzt nicht leicht gemacht, eine Entscheidung herbeizuführen. Nach Berücksichtigung aller relevanten Kriterien ist nun der Leuchtturmwärter gesetzt“ so das Auswahlgremium, bestehend aus Fachbereichsleitung, Personalabteilung und Kurdirektion. „Unseren neuen Kollegen werden wir am Pfingstmontag bei der Eröffnung des Museums offiziell vorstellen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“ so Rieka Beewen. Seinen Dienst aufnehmen wird der neue Leuchtturmwärter am 01. Juni, bis dahin werden zwei Wangerooger*innen den Betrieb des Museums aufrechterhalten.
Der Arnsberger wird ab 1. Juni mehrmals täglich die 161 Stufen hoch auf das knapp 170 Jahre alte Wahrzeichen der Nordseeinsel steigen müssen: Daniel Jochheim ist der neue Leuchtturmwärter. Ein Job, um den ihn viele beneiden. Denn der 37-Jährige hat sich gegen knapp 1100 weitere Bewerber durchgesetzt. Schon die Ausschreibung der Stelle hatte deutschlandweit für großes Interesse gesorgt. Nun also ein Sauerländer.



