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Stau-Warnung zum Ferienwechsel: Millionen Reisende erwartet starke Behinderungen auf deutschen Autobahnen
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Stau-Warnung zum Ferienwechsel: Millionen Reisende erwartet starke Behinderungen auf deutschen Autobahnen


Herbstferien, Feiertage und Baustellen sorgen für angespannte Verkehrslage

Autofahrer müssen sich am kommenden Wochenende auf erhebliche Verkehrsbehinderungen und lange Staus auf zahlreichen deutschen Autobahnen einstellen. Zum Ende der Herbstferien in mehreren Bundesländern und dem Ferienbeginn in Bayern kommen Feiertage, verstärkter Reiseverkehr sowie zahlreiche Baustellen hinzu. Verkehrsexperten rechnen insbesondere auf den wichtigen Nord-Süd-Verbindungen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen.

Bereits ab Freitagnachmittag dürfte sich die Lage vielerorts zuspitzen. Besonders betroffen sind die klassischen Ferienrouten in Richtung Alpen, Süddeutschland, Nord- und Ostsee sowie beliebte Ausflugsregionen.

Ferienwechsel bringt zusätzliche Belastung auf den Autobahnen

Der bevorstehende Ferienwechsel sorgt traditionell für volle Straßen. Während in mehreren Bundesländern die Herbstferien enden, starten sie gleichzeitig in Bayern. Dadurch treffen Rückreiseverkehr und Urlaubsverkehr unmittelbar aufeinander.

Besonders auf den Fernstraßen in Richtung Süden wird mit hohen Verkehrsbelastungen gerechnet. Auch Familien, die die verlängerten Feiertagswochenenden für Kurzreisen nutzen, tragen zusätzlich zur angespannten Verkehrssituation bei.

Feiertage verlängern das Reisewochenende

Für zusätzlichen Verkehr sorgen die regionalen Feiertage. Am 31. Oktober wird in mehreren Bundesländern der Reformationstag gefeiert. Bereits einen Tag später, am 1. November, steht Allerheiligen an.

Da Allerheiligen in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ein gesetzlicher Feiertag ist, planen viele Menschen ein verlängertes Wochenende oder Kurzurlaube. Dies führt vor allem auf den Autobahnen rund um Ballungsräume und Tourismusregionen zu einer erhöhten Belastung.

Mehr als 1.100 Baustellen bremsen den Verkehr aus

Zusätzlich erschweren rund 1.100 Baustellen auf den deutschen Autobahnen den Verkehrsfluss. Fahrbahnverengungen, reduzierte Geschwindigkeiten und Sperrungen sorgen vielerorts für Engpässe.

Insbesondere bei starkem Reiseverkehr können bereits kleinere Behinderungen schnell zu kilometerlangen Staus führen. Autofahrer sollten deshalb mehr Zeit für ihre Fahrten einplanen und sich vor Reisebeginn über aktuelle Verkehrsmeldungen informieren.

Diese Autobahnen gelten als besonders staugefährdet

Mit erheblichen Verzögerungen müssen Verkehrsteilnehmer vor allem auf folgenden Strecken rechnen:

A1: Zwischen Küste und Rheinland besonders belastet

Die A1 zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands und wird besonders stark vom Ferien- und Wochenendverkehr betroffen sein. Staugefahr besteht zwischen Fehmarn, Lübeck, Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Dortmund und Köln.

A2 und A3 bleiben klassische Stauschwerpunkte

Die A2 zwischen Dortmund, Hannover, Braunschweig und Magdeburg gehört regelmäßig zu den am stärksten belasteten Fernverbindungen.

Auf der A3 müssen Reisende zwischen Oberhausen, Köln, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Passau mit längeren Verzögerungen rechnen.

Hohe Belastung auf den Südverbindungen

Auf den wichtigen Reiserouten in Richtung Süden sind vor allem die A5, A6, A7, A8 und A9 betroffen.

Insbesondere auf den Strecken rund um Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, München und Salzburg rechnen Verkehrsexperten mit längeren Staus und stockendem Verkehr.

Autobahnringe und Ballungsräume besonders betroffen

Auch rund um Berlin und München drohen Verzögerungen. Hier gelten der Berliner Ring (A10), die A12 Richtung Frankfurt (Oder) sowie der Münchener Autobahnring A99 als besonders staugefährdet.

Darüber hinaus müssen Autofahrer auf der Sauerlandlinie A45 sowie der A61 zwischen Mönchengladbach, Koblenz und Ludwigshafen mit Behinderungen rechnen.

Auch im Ausland drohen lange Wartezeiten

Nicht nur in Deutschland wird es voll. Auch in Österreich, der Schweiz und Italien erwarten die Verkehrsbehörden eine deutlich erhöhte Belastung der wichtigsten Reiserouten.

In Österreich zählen die Westautobahn A1, die Tauernautobahn A10, die Inntalautobahn A12 sowie die Brennerroute zu den Problemstrecken. Zusätzliche Behinderungen verursacht weiterhin die Sanierung der Lueg-Brücke auf der Brennerautobahn.

Auch die Arlbergstraße und die Fernpassstraße dürften stark frequentiert sein.

Gotthard-Route und Brenner-Autobahn vor Belastungsprobe

In der Schweiz gilt vor allem die Gotthard-Route auf der A2 als stauanfällig. Auch auf den Verbindungen zwischen Bern, Zürich, Basel und Chur wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet.

In Italien drohen auf der Brennerautobahn A22 sowie auf den Verbindungen zwischen Mailand, Genua und der Schweizer Grenze erhebliche Verzögerungen.

Grenzkontrollen können zusätzliche Wartezeiten verursachen

Reisende sollten zudem mögliche Wartezeiten an den deutschen Grenzen einkalkulieren. Aufgrund bestehender Grenzkontrollen kann es insbesondere bei der Wiedereinreise nach Deutschland zu Verzögerungen kommen.

Je nach Verkehrsaufkommen können sich hier zusätzliche Rückstaus bilden.

Herbstwetter erhöht Unfall- und Staurisiko

Neben dem hohen Verkehrsaufkommen kann auch das Wetter zu Problemen führen. Typische Herbstbedingungen wie Regen, Nebel, nasses Laub und erste Bodenfröste erhöhen die Unfallgefahr auf den Straßen.

Rutschige Fahrbahnen und eingeschränkte Sichtverhältnisse führen häufig zu Unfällen und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen. Experten empfehlen daher eine angepasste Fahrweise sowie ausreichend Sicherheitsabstand.

Berufsverkehr wird in den kommenden Wochen wieder deutlich zunehmen

Auch nach dem Reisewochenende erwarten Verkehrsexperten eine weitere Zunahme der Belastung auf Deutschlands Straßen. Mit den sinkenden Temperaturen steigen viele Pendler wieder auf das Auto um.

Dadurch dürften sich insbesondere in den Ballungsräumen die typischen Staus im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr in den kommenden Wochen wieder deutlich verstärken.


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