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Soest: Rettungswege müssen während der Allerheiligenkirmes frei bleiben
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Soest: Rettungswege müssen während der Allerheiligenkirmes frei bleiben


Schon während der Aufbauphase und dann auch zur Allerheiligenkirmes wird durch die Abteilung Bürger- und Ordnungsangelegenheiten der Stadt Soest der ruhende Verkehr, also die parkenden Fahrzeuge, verstärkt überwacht.

Die Kontrollen der Parkflächen und der abgestellten Fahrzeuge sind notwendig, damit der Verkehr sicher und leicht fließen kann. Vor allem aber müssen die Rettungswege freigehalten werden. Ferner werden bestimmte Flächen abgesperrt, damit sie als so genannte „Bedarfsfläche für Rettungsdienste“ zur Verfügung stehen. Hier stellen Einsatzkräfte im Notfall Fahrzeuge und Material ab.

Die Mitarbeitenden des Ordnungsamts überwachen vor allem das unzulässige Parken

  • auf Geh- und Radwegen
  • im absoluten und eingeschränkten Halteverbot
  • auf Sperrflächen
  • auf Parkplätzen für Schwerbehinderte
  • an engen Straßenstellen (die Restfahrbahnbreite muss mindestens 3 Meter betragen) und in Rettungswegen.
  • das verbotene Parken in Bereichen von weniger als fünf Metern vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen
  • sowie von weniger als fünfzehn Metern vor oder hinter einem Haltestellenschild

wird verstärkt kontrolliert. „Unzulässig abgestellte Fahrzeuge werden konsequent abgeschleppt“, betont Detlef Märte, Abteilungsleiter Ordnungs- und Bürgerangelegenheiten bei der Stadt Soest.

Keine Halterfeststellung

Eine zeitaufwändige Halterfeststellung, damit Fahrzeuge umgeparkt werden können, wird im Falle falschparkender Fahrzeuge an den Kirmestagen nicht durchgeführt. „Wir holen konsequent den Abschleppwagen.“ Am liebsten wäre es Detlef Märte natürlich, wenn es dazu möglichst selten kommen müsste. „Also mein dringender Appell an Einheimische wie an auswärtige Gäste: Parken Sie bitte auch in ihrem eigenen Interesse nur an zulässigen Orten.“

Alle Verkehrsteilnehmenden sollten somit berücksichtigen, dass wegen der Kirmesaufbauten und Karussells vor und während der Kirmes zusätzliche Flächen gesperrt werden müssen. Deshalb sollten auch zusätzlich aufgestellte Verkehrsschilder beachtet werden. Im Übrigen lässt die Stadt Absperrgitter aufstellen, um mögliche Zufahrten und Parkflächen noch besser freihalten zu können.

Taxi-Stellplätze am Bahnhof

Die Bahnhofstraße ist Rettungsweg für den Kirmesbereich „Busbahnhofsplatz“. Das betrifft auch die Taxischleife vor dem Bahnhofsgebäude. Als Ersatz werden die sogenannten „Kiss+Ride“-Parkplätze (Kurzzeit-Parkplätze) an die Werkstraße nördlich des Bahnhofs verlegt. Während der Kirmes gibt es die Taxi-Stellplätze nur an der Werkstraße.
Wer jemanden mit dem Zug abholt oder zum Zug bringt, sollte daher den nördlichen Bahnhofsausgang zur Werkstraße nutzen.
Im Bahnhofsgebäude zeigen Hinweisschilder den Weg zu den Taxi-Stellplätzen am Bahnhofsplatz Nord.

Park&Ride mit Shuttlebussen ist eine sinnvolle Alternative

Die einfache und preiswerte Alternative, wenn man dem langen lästigen Suchen nach einem geeigneten Parkplatz entgehen und vor allem das Abschleppen von unzulässigem Parkort vermeiden will: Die Nutzung des Park&Ride-Parkplatzes oder von anderen ausgewiesenen Parkplätzen und Parkeinrichtungen. Ein Park&Ride-Platz ist im Gewerbegebiet West ausgewiesen.

Zwei Rettungswachen des Deutschen Roten Kreuzes sind eingerichtet. Sie befinden sich im Blauen Saal des Rathauses bzw. vor dem Bahnhof


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