Am Mittwoch, dem 10. Juni, kam es in der Neustadtstraße zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein Fahrer eines blauen VW Golf durch überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen war und sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Beamte der Präsenz- und Kontrolleinheit der Polizei (PKE) bemerkten das Fahrzeug gegen 12:50 Uhr, als es von der Marienstraße in die Neustadtstraße einbog. Statt anzuhalten, setzte der Fahrer seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort und versuchte, der Kontrolle zu entkommen.
An einer roten Ampel auf der Dümptener Straße musste der 28-jährige Mann schließlich anhalten. Dort versuchte er, zu Fuß zu fliehen, konnte jedoch von den Polizisten gestoppt werden. Bei der Festnahme leistete der Fahrer erheblichen Widerstand und versuchte sogar, die Beamten zu treten. Auch nach dem Anlegen der Handfesseln beruhigte er sich nicht und widersetzte sich weiterhin der Maßnahme.
Der 27-jährige Beifahrer versuchte zunächst ebenfalls zu fliehen, leistete danach jedoch keinen weiteren Widerstand und wurde noch vor Ort entlassen. Der Fahrer wurde hingegen zur Wache gebracht und musste dort wegen des Verdachts auf den Konsum von Betäubungsmitteln eine Blutprobe abgeben. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und bereits mehrfach wegen Fahrens ohne Führerschein sowie weiterer Verkehrsverstöße aufgefallen ist.
Da der Mann zudem keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde er vorläufig festgenommen. Der Fall zeigt erneut, wie ernst die Polizei Verstöße im Straßenverkehr nimmt und wie schnell aus einer Verkehrskontrolle ein strafrechtlich relevanter Einsatz werden kann. Besonders das Fahren ohne Fahrerlaubnis, die Flucht vor der Polizei und der Verdacht auf Drogenkonsum stehen nun im Fokus der Ermittlungen.




