Mehrere Schüsse sorgen für Großeinsatz in Köln-Vingst
Im Kölner Stadtteil Vingst ist es am späten Freitagabend (31. Juli) zu einer mutmaßlichen Schussattacke auf einen E-Scooter-Fahrer gekommen. Gegen 22:15 Uhr fielen auf der Würzburger Straße mehrere Schüsse, wodurch ein größerer Polizeieinsatz ausgelöst wurde.
Mehrere Anwohner hörten die Schüsse und alarmierten umgehend die Polizei über den Notruf.
Unbekannter Schütze eröffnet offenbar das Feuer
Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler soll ein bislang unbekannter Mann vor einem Kiosk mehrfach auf einen ebenfalls noch unbekannten E-Scooter-Fahrer geschossen haben. Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit unklar.
Obwohl mehrere Schüsse abgegeben wurden, gehen die Behörden aktuell davon aus, dass der Fahrer unverletzt geblieben ist.
E-Scooter-Fahrer flüchtet nach den Schüssen
Zeugenaussagen zufolge flüchtete der E-Scooter-Fahrer unmittelbar nach dem Vorfall in Richtung eines nahegelegenen Spielplatzes. Auch der mutmaßliche Schütze soll gemeinsam mit einem weiteren Mann vom Tatort geflohen sein und sich ebenfalls in Richtung des Spielplatzes bewegt haben.
Polizei sichert Spuren am Tatort
Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich rund um den Kiosk großräumig ab, um Spuren zu sichern und Zeugen zu befragen. Vor dem Kiosk fanden Ermittler mehrere Patronenhülsen, die nun kriminaltechnisch untersucht werden.
Die Spurensicherung und die Auswertung möglicher Zeugenaussagen sollen weitere Hinweise auf die Identität der Beteiligten liefern.
Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts
Das Kriminalkommissariat 11 der Polizei Köln hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Vorfall wird derzeit als Verdacht auf versuchtes Tötungsdelikt geführt.
Bislang gibt es keine Informationen zu einem möglichen Motiv oder zu den Hintergründen der Tat. Die Ermittlungen dauern an.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Kölner Polizei sucht nun Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den beteiligten Personen machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Fahndung nach dem unbekannten Schützen dauert an. Die Ermittler hoffen insbesondere auf weitere Zeugenhinweise, um den Ablauf der Tat sowie die Identität der beteiligten Personen zu klären.



