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Kamen: Tödlicher Personenunfall am Bahnhof Kamen-Methler. Zug mit 500 Fahrgästen evakuiert
© Feuerwehr Kamen

Kamen: Tödlicher Personenunfall am Bahnhof Kamen-Methler. Zug mit 500 Fahrgästen evakuiert


Ein tragischer Bahnunfall hat am Samstagmittag (11. Juli) einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Kamen ausgelöst. Am Bahnhof Kamen-Methler wurde eine Person von einem Zug erfasst und tödlich verletzt.

Person verstirbt noch an der Unfallstelle

Die Feuerwehr Kamen wurde um 13:09 Uhr mit dem Einsatzstichwort „TH 2 Person Zug“ zum Bahnhof Kamen-Methler alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Notlage: Eine Person war von einem Zug erfasst worden und verstarb noch an der Einsatzstelle.

Die Identität der verstorbenen Person sowie die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Rund 500 Reisende mussten den Zug verlassen

Der betroffene Zug kam nach dem Ereignis mehrere hundert Meter hinter dem Bahnhof zum Stillstand. Da eine Weiterfahrt nicht möglich war, mussten die etwa 500 Fahrgäste den Zug verlassen.

Die Einsatzkräfte führten die Reisenden geordnet aus dem Zug. Anschließend konnten sie direkt in einen bereitgestellten Ersatzzug umsteigen, der die Fahrt in Richtung Bielefeld fortsetzte.

Betreuung für Zeugen und Betroffene

Im Verlauf des Einsatzes kümmerten sich Feuerwehr und Rettungsdienst um insgesamt vier Personen, die das tragische Ereignis unmittelbar miterlebt hatten und betreut werden mussten.

Parallel unterstützten die Einsatzkräfte die Maßnahmen der Deutschen Bahn sowie der Polizei an der Unfallstelle.

Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz

An dem Einsatz beteiligt waren:

  • Einheit Kamen-Methler
  • Einheit Kamen-Wasserkurl
  • Einheit Kamen-Westick
  • Einheit Kamen-Mitte
  • Hauptamtliche Wache der Feuerwehr Kamen
  • Einsatzführungsdienst
  • Rettungsdienst
  • Notarzt
  • Polizei
  • Notfallmanager der Deutschen Bahn

Ermittlungen laufen

Die Polizei und die Deutsche Bahn untersuchen nun die Hintergründe des tödlichen Vorfalls. Weitere Informationen wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

 


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