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Iserlohn: Schulbus-Unfall mit Grundschulkindern: Bus kippt in Graben – Feuerwehr muss Fahrer retten
© Polizei MK

Iserlohn: Schulbus-Unfall mit Grundschulkindern: Bus kippt in Graben – Feuerwehr muss Fahrer retten


Dramatische Szenen nahe Flugplatz Rheinermark

Ein Schulbus mit sechs Grundschulkindern an Bord ist am Montagmittag auf dem Oberen Rheinermarkweg nahe des Flugplatzes Rheinermark verunglückt. Der Bus geriet beim Ausweichmanöver für ein entgegenkommendes Fahrzeug in einen Graben und neigte sich gefährlich zur Seite. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Die Polizei sucht nun den Fahrer oder die Fahrerin des entgegenkommenden Fahrzeugs, das den Vorfall ausgelöst haben soll.

Busfahrer muss entgegenkommendem Fahrzeug ausweichen

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall gegen 13:15 Uhr. Der Fahrer eines Schulbusses aus dem Kreis Unna war auf dem Oberen Rheinermarkweg unterwegs, als ihm ein Fahrzeug entgegenkam.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der Busfahrer aus. Dabei gerieten die rechten Räder des Fahrzeugs in den Straßengraben. Der Bus rutschte an einen etwa 60 Zentimeter tiefen Hang und blieb dort in Schräglage hängen.

Kinder müssen sich durch schmalen Türspalt retten

Durch die starke Seitenlage konnten die Türen des Busses nur eingeschränkt geöffnet werden. Die hintere Tür blieb komplett blockiert, während sich die vordere Tür nur teilweise öffnen ließ.

Die sechs Grundschulkinder an Bord mussten sich deshalb durch einen schmalen Türspalt ins Freie retten. Trotz der ungewöhnlichen Situation bewahrten die Kinder Ruhe und konnten den Bus nach und nach verlassen.

Polizeibeamter wird zum Helfer in der Not

Besonders bemerkenswert: Ein Polizeibeamter, der sich außerhalb seines Dienstes befand, kam zufällig an der Unfallstelle vorbei. Er erkannte die Situation sofort und unterstützte die Evakuierung der Kinder.

Gemeinsam gelang es, auch die letzten Kinder sicher aus dem Bus zu bringen.

Feuerwehr rettet eingeschlossenen Busfahrer

Für den Busfahrer selbst reichte die Öffnung der Tür jedoch nicht aus. Er konnte den Bus nicht eigenständig verlassen und musste von der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Die Einsatzkräfte unterstützten den Fahrer bei der sicheren Rettung aus dem schräg stehenden Fahrzeug.

Eltern holen Kinder an der Unfallstelle ab

Nachdem alle Insassen unverletzt gerettet worden waren, wurden die Eltern informiert. Sie holten ihre Kinder direkt an der Einsatzstelle ab.

Nach bisherigen Angaben erlitten weder die Kinder noch der Busfahrer Verletzungen.

Rheinermarkweg für Bergungsarbeiten gesperrt

Die Unfallstelle musste für die aufwendige Bergung des Schulbusses vollständig abgesichert werden. Der Rheinermarkweg blieb deshalb am Nachmittag gesperrt.

Nach Angaben der Polizei sollte die Bergung noch ein bis zwei Stunden in Anspruch nehmen. Verkehrsteilnehmer mussten den Bereich weiträumig umfahren.

Polizei sucht Unfallverursacher

Die Ermittler bitten nun um Hinweise zu dem entgegenkommenden Fahrzeug, das den Busfahrer zum Ausweichmanöver zwang.

Wer Angaben zum bislang unbekannten Fahrer oder zur Fahrerin machen kann oder den Unfall beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 9199-0 zu melden.

Unfall endet trotz gefährlicher Lage glimpflich

Trotz der dramatischen Bilder eines schräg im Graben hängenden Schulbusses verlief der Unfall letztlich glimpflich. Dass niemand verletzt wurde, ist sowohl dem umsichtigen Handeln des Busfahrers als auch der schnellen Hilfe der Einsatzkräfte und eines zufällig vorbeikommenden Polizeibeamten zu verdanken.

Nun konzentrieren sich die Ermittlungen darauf, das entgegenkommende Fahrzeug zu identifizieren und den genauen Unfallhergang vollständig aufzuklären.


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