Nach einem Alleinunfall musste die A46 in Iserlohn am Samstag zwischen den Anschlussstellen Zentrum und Seilersee in Richtung Hemer für etwa 45 Minuten komplett gesperrt werden. Dies führte zu einem erheblichen Rückstau, und auch die Ausweichrouten ab der Ausfahrt Oestrich waren überlastet, da die Autobahn wegen einer langen Ölspur erneut gesperrt werden musste.
Nach ersten Angaben der Autobahnpolizei verlor ein 19-jähriger Fahrer eines Mercedes E-Klasse-Sportwagens mit Hagener Kennzeichen gegen 13 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er prallte zunächst gegen die Mittelleitplanke, schleuderte zurück über die Fahrbahn und landete schließlich im Straßengraben. Dabei wurde ein großes Baustellen-Hinweisschild getroffen, das Auto hob ab, überschlug sich und kam hinter der Leitplanke zum Stillstand.
Der Wagen geriet in Brand, zudem zog sich eine lange Ölspur über die Fahrbahn. Die vier Insassen – der Fahrer, zwei Beifahrer (15 und 21 Jahre) sowie eine Beifahrerin (41), laut Polizei allesamt Familienmitglieder – erlitten nur leichte Verletzungen und konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen. Sie wurden zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser in Iserlohn und Hagen gebracht. Alle Airbags im Wagen hatten ausgelöst.
Die Autobahn blieb zwischen 13 und 13:45 Uhr in Richtung Hemer gesperrt. Während der Rückstau noch andauerte, geriet ein weiteres Fahrzeug aufgrund eines technischen Defekts am Seitenstreifen in Brand und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.
Die A46 musste fast 3 Stunden gesperrt werden.



