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Herdecke: Rote Schuhe auf dem Kampsträter Platz: Starkes Zeichen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
© Lena Siegel

Herdecke: Rote Schuhe auf dem Kampsträter Platz: Starkes Zeichen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen


Was machen eigentlich so viele rote Schuhe auf dem Kampsträter Platz? Diese Frage haben sich am 25. November 2025 sicherlich viele Herdecker*innen gestellt. Gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten aller Städte im Ennepe-Ruhr-Kreis setzte die Herdecker Gleichstellungsbeauftragte Saskia Dauber zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ein eindrucksvolles Zeichen: Zahlreiche rote Schuhe erinnerten an Frauen, die Opfer tödlicher Gewalt geworden sind.

„In Anlehnung an die Aktion der mexikanischen Künstlerin Elina Chauvet aus dem Jahr 2009 haben alle Gleichstellungsbeauftragten dazu aufgerufen, rote Schuhe bei den Städten abzugeben“, erklärte Dauber. „Jedes Paar steht symbolisch für eine Frau, die durch Gewalt ihr Leben verloren hat. Daher lautet der Slogan der Aktion auch: ‚KEINE mehr! Frauenmörder stoppen!‘“

Unterstützt wurde die Aktion von Bürgermeisterin Iris Stalzer, der Hattinger Bürgermeisterin Melanie Witte-Lonsing, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Hattingen, Katrin Brüninghold sowie Andrea Stolte von der Gesine-Frauenberatungsstelle. Gemeinsam machten sie das wichtige Thema sichtbar und kamen mit zahlreichen Bürger*innen ins Gespräch. „Diese eindrucksvolle Aktion zeigt, wie wichtig es ist, dass wir als Gesellschaft hinsehen und handeln“, machte Bürgermeisterin Stalzer deutlich. Bürgermeisterin Witte-Lonsing ergänzte: „Die roten Schuhe stehen heute nicht nur für Trauer, sondern für unseren gemeinsamen Aufruf, Gewalt gegen Frauen endlich zu stoppen. Jede Frau hat das Recht auf ein Leben in Sicherheit und Würde.“



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