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Hamm: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Steine und Kinderroller auf Gleisen in Hamm-Heessen
© Bundespolizei

Hamm: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Steine und Kinderroller auf Gleisen in Hamm-Heessen


Am Mittwochabend, 17. Juni, kam es am Bahnhof Hamm-Heessen innerhalb kurzer Zeit zu zwei gefährlichen Vorfällen auf den Gleisen.

Zunächst meldeten Triebfahrzeugführer gegen 18.30 Uhr Kinder, die Steine auf die Gleise gelegt haben sollen; alarmierte Polizeikräfte trafen vor Ort jedoch keine Kinder mehr an.

Nur 45 Minuten später überfuhr ein Regionalzug an derselben Stelle einen auf die Schienen gelegten Kinderroller.

In beiden Fällen wurde die Bahnstrecke gesperrt.

Dadurch erhielten 11 Züge Verspätungen von insgesamt 286 Minuten.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und warnt eindringlich vor dem unbefugten Betreten von Bahnanlagen.

Züge nähern sich oft unbemerkt und mit hohen Geschwindigkeiten, haben einen sehr langen Bremsweg und können nicht ausweichen.

Aufgelegte Steine können beim Überfahren als „Wurfgeschosse“ Unbeteiligte schwer verletzen.

Die Polizei mahnt deshalb: Bahnanlagen und Gleise niemals betreten, wo es nicht ausdrücklich erlaubt ist.

Auch Kinder sollten für diese Gefahren sensibilisiert werden.


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