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Hagen: Hagenerin greift Lebenspartner an – Mann tritt gegen Autos –  Mann hinterließ Schlachtfeld

Hagen: Hagenerin greift Lebenspartner an – Mann tritt gegen Autos – Mann hinterließ Schlachtfeld


Nachdem eine Hagenerin in Eilpe ihren Lebenspartner körperlich angriff, musste die Polizei den Konflikt beenden. Am Montag (08.01.) stritt sich das Paar in den frühen Morgenstunden in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Die 27-Jährige schmiss zunächst Gegenstände auf den Boden, schrie lautstark und beschädigte ein Schuhregal. Als der Mann seine Partnerin aufforderte sich zu beruhigen, schubste sowie kratzte sie ihn. Der Hagener prallte darüber hinaus mit dem Kopf gegen eine Tür und erlitt dadurch eine Verletzung an der Stirn. Die 27-Jährige hatte einen Atemalkoholwert in Höhe von über 0,8 Promille. Polizisten verwiesen sie der Wohnung und erteilten ihr ein zehntägiges Rückkehrverbot. Ihre Haus- sowie Wohnungstürschlüssel musste sie in der Wohnung lassen. Die Frau erhielt eine Strafanzeige.


Betrunkener tritt an Tankstelle gegen fahrende Autos – Widerstand bei Ingewahrsamnahme

Am Freitag, 05.01.2024, riefen Mitarbeiter einer Tankstelle in der Elseyer Straße gegen 06:00 Uhr die Polizei. Ein Betrunkener trat dort gegen die Fahrzeuge abfahrender Kunden und störte den Geschäftsbetrieb. Als die Beamten eintrafen, hielt der 56-Jährige eine Weinflasche in der Hand und kündigte an, jemanden schlagen zu wollen. Einem Platzverweis kam er nicht nach. Als die Polizisten ihn in Gewahrsam nehmen wollten, setzte er sich zur Wehr und beleidigte die Beamten. Sie rangen den Mann zu Boden, legten dem Hagener Handfesseln an und später eine Anzeige gegen ihn vor. Er verbrachte die nächsten Stunden zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam.


Mann durchbricht Hecke mit Auto, prallt gegen einen Baum und greift Polizisten an

Auf der Berliner Allee kam ein 36-Jähriger am Freitag (05.01.) gegen 21.15 Uhr mit einem Mercedes in einem Kurvenbereich von der Fahrbahn ab. Der Mann fuhr über einen Bordstein, durch eine Grünfläche, durchbrach eine Hecke und prallte in einem Vorgarten gegen einen Baum. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei griff der Iserlohner Einsatzkräfte an und musste in Gewahrsam genommen werden.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen war der 36-Jährige mit seinem Beifahrer in Richtung Autobahn unterwegs, als er in der Kurve die Kontrolle über den AMG verlor. Bei Eintreffen der Polizei stecke die Front des hochwertigen Fahrzeugs in einem Baum, der durch die Wucht des Aufpralls teilweise entwurzelt sowie stark beschädigt war. Diverse Teile des Unterbodens des Mercedes lagen abgerissen im Vorgarten. Die Hecke, die das Auto durchbrochen hatte, war aus einem Betonfundament gerissen. Darüber hinaus war außerhalb des Vorgartens eine Bordsteinkante beschädigt, in der Grünfläche befanden sich tiefe Reifenspuren.

Die Beamten führten mit dem Iserlohner einen freiwilligen Drogenvortest durch, der positiv verlief. Nachdem sie ihn darüber informierten, dass er zur weiteren Überprüfung eine Blutprobe abgeben muss, gab der Mann an diese zu verweigern. Er zeigte sich verbal und durch körperliche Gesten aggressiv. Trotz deeskalierender Kommunikation änderte er sein Verhalten nicht. Er baute sich körperlich vor den Polizisten auf, sodass diese ihn im weiteren Verlauf zu Boden brachten. Der 36-Jährige versuchte sich immer wieder mit aller Kraft loszureißen und trat um sich. Die Polizisten konnten ihn schlussendlich fixieren und ihm Handfesseln anlegen. Als er zum Streifenwagen gebracht wurde, versuchte sich der Iserlohner mehrfach vom Fahrzeug wegzudrücken und schrie „Ihr werdet noch sehen. Du bekommst meine Faust, du Hurensohn!“. Unvermittelt spuckte er einem Polizisten in das Gesicht. Auch auf der Fahrt zum Gewahrsam drohte er den Einsatzkräften mit Gewalt und äußerte Beleidigungen. Der Beifahrer des Mannes verhielt sich während des Widerstands ebenfalls verbal aggressiv, griff die Einsatzkräfte jedoch nicht an.

Ein Polizist zog sich bei dem Widerstand leichte Verletzungen zu, verblieb jedoch im Dienst. Bei einem anderen Beamten wurden Teile der Uniform beschädigt. Möglicherweise fuhr der Mann mit überhöhter Geschwindigkeit, als es zu dem Unfall kam. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an und werden durch das Verkehrskommissariat der Polizei Hagen geführt.

Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen des Verdachts der Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen, Straßenverkehrsgefährdung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung sowie Beleidigung gegen den 36-Jährigen. Sein Führerschein sowie der AMG wurden beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird auf über 70.000 Euro geschätzt.


Hagenerin flüchtet sich aufgrund von häuslicher Gewalt zu Nachbarin

Während eines Streits mit ihrem Ehemann flüchtete sich eine Frau aus Dahl am Sonntag (07.01.) in den Nachmittagsstunden zu einer Nachbarin. Die Hagenerin gab an, dass der 63-Jährige ihr unvermittelt und grundlos gegen die Hand geschlagen und sie geschubst habe. Als sie zu Boden stürzte, habe er ihr gegen die rechte Wange geschlagen. Die Nachbarin konnte die Hagenerin davon überzeugen die Polizei zu rufen. Die Frau gab an, dass es seit einigen Jahren immer wieder zu Streitigkeiten und Gewalt in der Ehe komme. Ihr Mann habe sie dabei meist geohrfeigt oder geschubst. Zudem habe er immer wieder gesagt, dass er sie „umbringen“ wolle.

Der 63-Jährige konnte durch die Polizisten nicht mehr in der Wohnung und im näheren Umfeld angetroffen werden. Er muss sich wegen häuslicher Gewalt verantworten.


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