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Ferienverkehr 2026 erreicht Höhepunkt: ADAC warnt vor dem staureichsten Wochenende des Sommers
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Ferienverkehr 2026 erreicht Höhepunkt: ADAC warnt vor dem staureichsten Wochenende des Sommers


Mit dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg und Bayern starten nun auch die letzten Bundesländer in die Sommerferien. Damit erreicht der Reiseverkehr auf Deutschlands Autobahnen seinen jährliches Maximum. Besonders das erste August-Wochenende gilt traditionell als die staureichste Phase der gesamten Urlaubssaison.

Ferienbeginn in allen Bundesländern sorgt für Rekordverkehr

Nachdem nun auch Bayern und Baden-Württemberg in die Sommerferien starten, treffen Urlauber aus allen Teilen Deutschlands gleichzeitig auf die Straßen. Hinzu kommen zahlreiche Reisende aus den Nachbarländern, in denen ebenfalls Ferienzeit herrscht.

Dadurch werden die Verkehrsströme auf den wichtigsten Reiserouten in Richtung Nord- und Ostsee, Alpenregion sowie beliebte Urlaubsgebiete im Ausland zusätzlich verstärkt.

Stauhöhepunkt am Freitag und Samstag erwartet

Besonders kritisch dürfte die Verkehrslage am Freitagnachmittag und Freitagabend werden. Auch am Samstagvormittag rechnen Verkehrsexperten mit erheblichen Behinderungen auf vielen Autobahnen.

Am Sonntagnachmittag und Sonntagabend nimmt vor allem der Rückreiseverkehr deutlich zu. Zusätzlich sorgen Tagesausflügler für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in Richtung Küstenregionen, Seen, Mittelgebirge und Alpen.

Zahlreiche Baustellen verschärfen die Lage

Die ohnehin hohe Verkehrsbelastung wird durch rund 1.000 Autobahnbaustellen zusätzlich verschärft. Engstellen, reduzierte Fahrspuren und Geschwindigkeitsbegrenzungen können auf vielen Strecken für lange Staus sorgen.

Darüber hinaus führen Großveranstaltungen wie das Wacken Open Air und der Hamburger Sommerdom zu zusätzlichen Verkehrsbehinderungen.

Diese Autobahnen gelten als besonders staugefährdet

A1: Von Fehmarn bis Köln

Die A1 zählt auf ihrer gesamten Strecke von Fehmarn über Hamburg, Bremen und Dortmund bis nach Köln zu den am stärksten belasteten Reiserouten Deutschlands.

A2 und A3 besonders betroffen

Auch auf der A2 zwischen Dortmund, Hannover und Magdeburg sowie auf der A3 von Oberhausen über Köln, Frankfurt, Würzburg und Nürnberg bis nach Passau wird mit erheblichen Verzögerungen gerechnet.

Staugefahr auf den Nord-Süd-Verbindungen

Zu den besonders belasteten Strecken gehören außerdem:

  • A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg sowie Ulm – Füssen
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München

Hohe Belastung rund um Berlin und München

Auch der Berliner Ring (A10) sowie die Autobahnen A11, A12 und A13 im Großraum Berlin gelten als staugefährdet.

Im Süden Deutschlands müssen sich Autofahrer insbesondere auf der A95 München–Garmisch-Partenkirchen, der A96 Lindau–München sowie auf dem Autobahnring München (A99) auf längere Wartezeiten einstellen.

Lange Staus auch in Österreich erwartet

In Österreich werden vor allem die Westautobahn (A1), die Tauernautobahn (A10), die Inntalautobahn (A12) und die Brennerautobahn (A13) stark belastet sein.

Zusätzliche Behinderungen verursacht weiterhin die Sanierung der Luegbrücke auf der Brennerautobahn.

Fernpassroute wird zeitweise gesperrt

Besondere Einschränkungen drohen am Samstag auf der beliebten Fernpassroute. Die Fernpassstraße (B179) soll zwischen 9:45 Uhr und 12 Uhr aufgrund einer Protestaktion gesperrt werden.

Parallel bleibt auch das Hahntennjoch (L246) geschlossen, um Ausweichverkehr zu verhindern. Reisenden in Richtung Tirol und Italien wird empfohlen, die Region weiträumig zu umfahren.

Gotthardroute in der Schweiz erneut Stauschwerpunkt

In der Schweiz müssen Urlauber vor allem auf der Gotthardroute (A2) mit langen Wartezeiten rechnen. Auch die Autobahnen A1, A3 sowie die San-Bernardino-Route (A13) gelten als besonders stauanfällig.

Verkehrsprobleme auch in Italien

Wer mit dem Auto nach Italien reist, sollte insbesondere auf der Brennerautobahn (A22) Geduld mitbringen. Zudem kann es auf den wichtigen Verbindungen zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua zu stockendem Verkehr kommen.

Zahlreiche Ausfahrten werden erneut gesperrt

Um Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern, werden bei größeren Staus erneut zahlreiche Autobahnausfahrten gesperrt.

In Deutschland betrifft dies unter anderem Abschnitte der A7, A8 und A93 sowie die Bundesstraßen B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Auch in Österreich bleiben an Wochenenden viele Ausweichstrecken für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Grenzkontrollen können zusätzliche Wartezeiten verursachen

Reisende sollten auch bei der Einreise nach Deutschland mehr Zeit einplanen. Durch bestehende Grenzkontrollen kann es zu zusätzlichen Verzögerungen und längeren Wartezeiten kommen.

Wer flexibel reisen kann, sollte Stoßzeiten möglichst vermeiden und aktuelle Verkehrsmeldungen vor Fahrtantritt prüfen.


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