Hier könnte Ihre Werbung stehen,sprechen Sie uns an

Essen: Halloween-Schock – Familien finden Nadeln in Süßigkeiten – Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung
© Pixabay I RheinRuhrAktuell

Essen: Halloween-Schock – Familien finden Nadeln in Süßigkeiten – Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung


Gruseliger Fund nach Halloween in Essen

Nach der Halloween-Nacht warnt die Polizei Essen eindringlich vor möglicherweise manipulierten Süßigkeiten. Gleich in zwei voneinander unabhängigen Fällen entdeckten Familien Metallnadeln in den von ihren Kindern gesammelten Süßigkeiten. Glücklicherweise wurde bislang kein Kind verletzt.

Die Kriminalpolizei hat die betroffenen Süßigkeiten sichergestellt und umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Der Verdacht lautet auf versuchte gefährliche Körperverletzung.

Vater entdeckt Nadel in Schokoriegel seines Sohnes

Der erste Vorfall wurde am Sonntagnachmittag bei der Polizei angezeigt. Eine Familie aus Essen-Stoppenberg suchte die Polizeiwache in Altenessen auf, nachdem der Vater eines 13-jährigen Jungen eine erschreckende Entdeckung gemacht hatte.

Beim Kontrollieren der an Halloween gesammelten Süßigkeiten bemerkte er verdächtige Einstichlöcher in der Verpackung eines Schokoriegels. Bei genauerer Untersuchung stellte sich heraus, dass sich im Inneren des Riegels eine Metallnadel befand.

Nach ersten Erkenntnissen war die Nadel von der Seite aus in den Schokoriegel gedrückt worden.

Zweiter Fall nur wenige Stunden später

Nur wenige Stunden nach der ersten Anzeige wurde die Polizei erneut alarmiert. Diesmal meldete sich eine Familie aus Essen-Burgaltendorf über den Notruf.

Auch hier wurden gefährliche Gegenstände in den Halloween-Süßigkeiten entdeckt. Die Familie fand Metallnadeln sowohl in einem Schokoriegel als auch in einer Tüte mit Weingummi.

Der zweite Fund verstärkte die Sorge der Ermittler, dass gezielt manipulierte Süßigkeiten in Umlauf geraten sein könnten.

Mehrere Stadtteile von den Ermittlungen betroffen

Nach bisherigen Erkenntnissen waren die betroffenen Familien am Halloweenabend in unterschiedlichen Stadtteilen unterwegs.

Während die Familie aus Stoppenberg dort Süßigkeiten gesammelt hatte, war die zweite Familie in den Bereichen Überruhr und Burgaltendorf unterwegs.

Die Ermittler können derzeit noch nicht eingrenzen, an welchen Häusern oder in welchen Straßenzügen die manipulierten Süßigkeiten ausgegeben wurden. Deshalb wird in alle Richtungen ermittelt.

Polizei warnt Eltern im gesamten Stadtgebiet

Angesichts der Vorfälle richtet die Polizei Essen einen dringenden Appell an alle Eltern und Erziehungsberechtigten.

Wer mit Kindern an Halloween Süßigkeiten gesammelt hat, sollte die erhaltenen Süßwaren vor dem Verzehr sorgfältig kontrollieren. Besonders wichtig ist dabei die Überprüfung auf auffällige Einstichstellen oder Beschädigungen an Verpackungen.

Sollten verdächtige Veränderungen oder Fremdkörper festgestellt werden, empfiehlt die Polizei, die Süßigkeiten nicht zu verzehren und unverzüglich Kontakt mit den Ermittlungsbehörden aufzunehmen.

Ermittler sichern Beweismittel und suchen Zeugen

Die Kriminalpolizei hat die betroffenen Süßigkeiten als Beweismittel sichergestellt und untersucht diese nun genauer.

In beiden Fällen wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Behörden möchten nun herausfinden, wo die manipulierten Süßigkeiten ausgegeben wurden und wer dafür verantwortlich sein könnte.

Gleichzeitig bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden insbesondere Personen, die am Halloween-Abend verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder ähnliche Funde in Süßigkeiten festgestellt haben.

Polizei nimmt Hinweise aus der Bevölkerung entgegen

Da bislang kein gemeinsamer Ursprung der manipulierten Süßigkeiten festgestellt werden konnte, setzen die Ermittler auch auf Hinweise von Zeugen.

Jede Beobachtung aus den betroffenen Stadtteilen Stoppenberg, Überruhr und Burgaltendorf könnte wichtige Anhaltspunkte für die laufenden Ermittlungen liefern.

Die Polizei prüft derzeit intensiv, ob weitere Fälle im Stadtgebiet bekannt werden und ob zwischen den beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht.


Cookie Consent mit Real Cookie Banner