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Einweg-Vapes: Warum die Wegwerf-Dampfer brandgefährlich sind – und was sich ab 1. Juli 2026 ändert
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Einweg-Vapes: Warum die Wegwerf-Dampfer brandgefährlich sind – und was sich ab 1. Juli 2026 ändert


Einweg-Vapes geraten aus mehreren Gründen zunehmend in die Kritik: Sie belasten die Umwelt, verschwenden Ressourcen und werfen Fragen beim Jugendschutz auf. Besonders problematisch ist jedoch die Entsorgung, denn in den Geräten stecken fest verbaute Lithium-Ionen-Akkus, die bei falscher Behandlung schnell zur Brandgefahr werden können.

Wird ein Einweg-Vape in den Restmüll oder den Gelben Sack geworfen, kann der Akku in Müllfahrzeugen, Sortieranlagen oder Entsorgungsbetrieben beschädigt werden. Schon kleine Quetschungen oder Defekte reichen aus, damit sich der Akku erhitzt und Feuer fängt. Solche Brände verursachen nicht nur erhebliche Sachschäden, sondern treiben am Ende auch die Müllgebühren für Verbraucher:innen in die Höhe.

Bislang müssen Einweg-Vapes wie Elektroaltgeräte entsorgt werden. Möglich ist das unter anderem über kommunale Wertstoffhöfe, Sammelstellen für Elektrogeräte sowie größere Supermärkte, Drogerien und Elektronikfachmärkte mit Rücknahmesystem. Künftig soll die Entsorgung noch einfacher werden: Das überarbeitete Elektro- und Elektronikgerätegesetz sieht vor, dass Rücknahmestellen einheitlich gekennzeichnet werden, damit sie leichter zu erkennen sind.

Eine wichtige Änderung tritt am 1. Juli 2026 in Kraft: Dann muss jede Verkaufsstelle, die Einweg-Vapes anbietet, die Altgeräte kostenlos zurücknehmen. Das gilt nicht nur für Fachgeschäfte, sondern auch für Kioske, Tankstellen und Tabakläden. Die Rückgabe ist dabei nicht an einen Neukauf gebunden. Verbraucher:innen können ihre alten Geräte also unabhängig davon abgeben, wo sie sie gekauft haben.

Wer nicht ganz auf E-Zigaretten verzichten möchte, kann auf wiederaufladbare Modelle umsteigen. Diese sind für eine längere Nutzung ausgelegt, verursachen weniger Elektroschrott und sind auf Dauer oft günstiger. Trotzdem gilt auch hier: Akkus und Geräte müssen am Ende fachgerecht entsorgt werden.



 


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