Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss III („Brückendesaster und Infrastrukturstau“) setzt seine Arbeit am 5. Mai 2026 mit der 51. Sitzung im Landtag Nordrhein-Westfalen fort.
Zu Beginn der Sitzung lädt der Ausschuss Dr. Hendrik Schulte, den damaligen Staatssekretär des Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalens, der in dieser Funktion an Spitzengesprächen mit der Geschäftsführung mit der Firma PORR beteiligt war. Weitergehend war er in Besprechungen mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW und dem Bundesverkehrsministerium zur Vertragskündigung des Neubaus der Rheinbrücke Leverkusen eingebunden.
Im Anschluss werden jeweils ein Zeuge vom Landesbetrieb Straßen.NRW und eine Zeugin vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vernommen, die sich mit der Finanzierung und haushälterischen Fragen des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke befasst haben.
Stefan Engstfeld, Vorsitzender des Untersuchungsausschusses, sagte im Vorfeld der Sitzung: „Vom damaligen Staatssekretär erwarten wir uns Informationen zu den Abläufen und Erkenntnissen der Spitzengespräche mit der Firma PORR und wie die Kündigung innerhalb der Hausspitze des Landesverkehrsministeriums kommuniziert wurde. Hierbei ist es dem Ausschuss wichtig die erforderlichen Schritte nachzuvollziehen.“



