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Düsseldorf: Car‑Freitag auf der Kö: Glanz, Gedöns und ganz viel Zahlenwerk
© PP Düsseldorf

Düsseldorf: Car‑Freitag auf der Kö: Glanz, Gedöns und ganz viel Zahlenwerk


Also pass auf: Karfreitag in Düsseldorf. Auf der Kö glitzert dat Chrom wie frisch geölt, dat Wetter meint et königlich – und ich, Harry, Buddel Influencer aus’m tiefsten Pott, steh da und denke: Dat wird heute wieder einer für’s Protokoll. Spoiler: Wurde et.

Über 130 Fahrzeuge samt Fahrerinnen und Fahrern durften sich dem geschulten Blick von mehreren Dutzend Einsatzkräften stellen. Corneliusplatz, Königsallee – die Bühne war da. Und während sich die einen geschniegelt präsentierten wie auf’m Laufsteg, stand die Polizei geschniegelt bereit wie bei der Hauptprobe. Car‑Freitag halt: Glanz trifft Ordnung.

Trotz – oder wahrscheinlich genau wegen – der traditionellen Kontrollen zog et die Tuning‑ und Poser‑Szene magisch auf die Kö. Unter den Augen zahlreicher Guckerinnen und Gucker wurde kontrolliert bis 19:00 Uhr. Ergebnis? Fünf Strafanzeigen. Dat is nich die Welt, abba eben auch nich nix. Zwei Blutproben wegen Verdachts auf Drogen am Steuer – dat is dann der Moment, wo der Party‑Modus ganz schnell Pause macht.

Weiter im Text: Fünf Pkw gingen zur Sachverständigenbegutachtung erstma mit. Quasi Wellness für Fahrzeuge – nur ohne Bademantel. Dazu 39 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 43 Verwarnungsgelder. Und jetzt haltet euch fest, Kumpels: Bei den Geschwindigkeitskontrollen gab et 1.462 Verstöße. Eins‑Vier‑Sechs‑Zwei. Dat is mehr als ’n Tuner‑Treffen Parkplätze hat.

Satire‑Pause: Wer denkt, dass man auf der Kö bei „königlichem Wetter“ nich auffällt, wenn man Gas gibt wie auf der Teststrecke, der glaubt auch, der Elbtunnel hat Fenster. Die überwiegende Mehrheit der Kontrollierten blieb übrigens gelassen und begrüßte die Arbeit der Polizei. Dat nenn ich erwachsen. Schulterzucken, Papiere zeigen, weiterfahren – so bleibt dat Mett warm und der Puls unten.

Die Linie der Polizei Düsseldorf: Null‑Toleranz, wenn Verkehrsraum für Ego‑Shows missbraucht wird. Sicherheit hat Priorität. Und ganz ehrlich: Dat is auch gut so. Straße is keine Bühne, und Geschwindigkeit keine Kunstform. Glänzen darf der Lack – abba bitte nich auf Kosten anderer.

Unterm Strich war Car‑Freitag auf der Kö wieder das, wat er immer is: ’ne Mischung aus Show, Kontrolle und Statistik. Wer sich benimmt, rollt weiter. Wer meint, er müsse laut sein, wird leise gemacht – mit Zettel.

Wenn ihr Themen habt, die Harry sich ma vorknöpfen soll – von Auspuff bis Alltag, von Ampel bis Anstand – dann schreibt mir: Für Themen die Harry aufgreifen soll schreibt an harry@buddelblitznews.de

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