Winterdienst startet offiziell am 1. November
Auch wenn die Wetterprognosen derzeit noch milde Temperaturen vorhersagen, beginnt in Dortmund am 1. November offiziell die Winterdienstsaison. Die Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) hat sich bereits umfassend auf mögliche Einsätze bei Schnee und Glätte vorbereitet.
Ziel ist es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf Dortmunds Straßen auch bei winterlichen Witterungsverhältnissen zu gewährleisten und gefährliche Situationen durch Eis und Schnee möglichst frühzeitig zu verhindern.
Mehr als 300 Mitarbeitende stehen bereit
Für den Winterdienst kann die EDG auf eine umfangreiche Einsatzorganisation zurückgreifen. Insgesamt stehen 304 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit, um bei Bedarf schnell auf winterliche Straßenverhältnisse zu reagieren.
Unterstützt werden sie von einer leistungsstarken Fahrzeugflotte mit:
- 35 Räum- und Streufahrzeugen
- 28 Kolonnenwagen
- umfangreicher technischer Ausstattung für Streu- und Räumarbeiten
Die Einsatzkräfte können dabei rund um die Uhr aktiviert werden, sobald die Wetterlage dies erforderlich macht.
Große Vorräte an Streumitteln eingelagert
Um auf Schnee- und Eisglätte vorbereitet zu sein, hat die EDG bereits erhebliche Mengen an Winterdienstmaterial eingelagert.
Aktuell stehen zur Verfügung:
- 4.500 Tonnen Streusalz
- 75 Tonnen Eifellava
- 64.000 Liter Salzsole
Diese Vorräte ermöglichen eine schnelle und flächendeckende Reaktion auf winterliche Wetterlagen im gesamten Stadtgebiet.
Winterdienst erfolgt nach festgelegtem Prioritätensystem
Der Winterdienst in Dortmund erfolgt auf Grundlage der Straßenreinigungssatzung der Stadt Dortmund und ist in drei unterschiedliche Winterdienststufen eingeteilt.
Dabei werden Straßen und Verkehrswege entsprechend ihrer Bedeutung für den Verkehr sowie ihres Gefahrenpotenzials priorisiert. Besonders wichtige Verkehrsachsen, Hauptstraßen und gefährliche Streckenabschnitte werden daher zuerst behandelt.
Brücken, Steigungen und Gefahrenstellen besonders im Fokus
Neben den regulären Straßen werden auch zahlreiche besondere Gefahrenpunkte überwacht.
Dazu gehören unter anderem:
- Brücken
- Steigungen
- Gefällestrecken
- Schneisen
- verkehrswichtige Kreuzungen
- besonders gefährdete Straßenabschnitte
Gerade an diesen Stellen kann sich Glätte häufig besonders schnell bilden.
Tausende Überwege und Radwege werden berücksichtigt
Die Aufgaben des Winterdienstes beschränken sich nicht ausschließlich auf den Fahrzeugverkehr.
Je nach Wetterlage kümmern sich die Einsatzkräfte zusätzlich um mehrere tausend Übergangsbereiche im Stadtgebiet. Dazu zählen insbesondere:
- Ampelüberwege
- Fußgängerquerungen
- Übergänge an Kreuzungen
- wichtige Gehwegverbindungen
Darüber hinaus betreut die EDG insgesamt 111 Kilometer Radwege, um auch für Radfahrer möglichst sichere Verkehrsbedingungen zu schaffen.
Eigentümer und Anwohner haben ebenfalls Pflichten
Nicht nur die Stadt und die EDG sind im Winter gefordert. Auch Grundstückseigentümer und Bewohner müssen bei Schnee und Eis bestimmte Räum- und Streupflichten erfüllen.
Welche Regeln gelten und wer für welche Flächen verantwortlich ist, hat die EDG in einem umfangreichen Fragen-und-Antworten-Katalog zusammengestellt.
Umfangreiche Informationen für Bürger verfügbar
Alle Informationen zum Winterdienst, zu Streupflichten und zur Organisation der Einsätze können Bürger online abrufen.
Zusätzlich stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EDG-Kundenservices telefonisch sowie persönlich im Kundencenter am Ostenhellweg für Fragen zur Verfügung.
Auch über die EDG-Abfall-App sowie die aktuelle Straßenreinigungssatzung der Stadt Dortmund können weitere Informationen eingesehen werden.
Sicherheit hat oberste Priorität
Mit Beginn der Wintersaison stellt die EDG sicher, dass Dortmund auch bei Schnee, Eisregen und Glätte möglichst sicher bleibt. Durch die Kombination aus umfangreichen Materialvorräten, moderner Fahrzeugtechnik und hunderten einsatzbereiten Mitarbeitenden soll gewährleistet werden, dass wichtige Verkehrswege schnell geräumt und gestreut werden können.
Die Verantwortlichen hoffen zwar auf einen milden Winter, betonen jedoch, dass die Vorbereitungen für sämtliche Wetterlagen bereits abgeschlossen sind.



