Dortmund: Westfalenhallen werden für 215 Millionen Euro erweitert
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Die Westfalenhallen erweitern ihr Gelände um zwei neue Messehallen, einen modernen Eingang Süd und ein neues Kongresszentrum. Damit entsteht das größte zusammenhängende Infrastrukturprojekt in der 100-jährigen Geschichte der Unternehmensgruppe mit einer Investition von 215 Millionen Euro.
Im südlichen Bereich des Geländes entstehen die neuen Messehallen mit Flächengrößen von 5.000 und 10.000 Quadratmeter, ein neuer Eingang Süd an der Strobelallee und ein neues Kongresszentrum. Zudem ist analog zum nördlichen Areal eine neue Ost-West-Besucherachse geplant. Damit wird ein zentraler Bereich des bestehenden Messe-, Kongress- und Veranstaltungsstandorts neu geordnet und funktional gestärkt.
„Dieses Projekt ist eine Investition in die Zukunft. Wir modernisieren einen bestehenden, intensiv genutzten Veranstaltungsstandort und schaffen neue Möglichkeiten für Messen, Kongresse und Veranstaltungen in Dortmund. Mit diesem Infrastrukturprojekt stärken wir die Westfalenhallen als Plattform für starke Eigenveranstaltungen, erfolgreiche Gastformate und neue Themenmärkte“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe.
Westfalenhallen-Chefin Sabine Loos und Oberbürgermeister Kalouti präsentieren das Ausbau-Projekt. Bild: Westfalenhallen
Ziel des Projekts ist es, die vorhandene Stärke des Unternehmensverbunds weiterzuentwickeln und den Standort für die kommenden Jahre noch flexibler und moderner aufzustellen. Messe Dortmund, Kongress Dortmund und Westfalenhalle bilden bereits heute einen vielseitigen Veranstaltungsstandort, an dem Messen, Kongresse, Shows, Sport- und Corporate-Formate zusammenkommen. Die Bausteine des Neubauprojekts – zwei Messehallen, Eingang Süd und Kongresszentrum – schaffen zusätzliche Möglichkeiten, diese Formate künftig noch besser miteinander zu verbinden. Denn Ausstellungen, Fachprogramme, Networking, Hospitality und begleitende Services werden im Veranstaltungsgeschäft immer häufiger gemeinsam gedacht.
Mehr Flexibilität für parallele Formate
„Eine besondere Stärke liegt in der künftigen Bespielbarkeit des Geländes. Durch den neuen Eingang Süd sowie die bestehenden Eingänge Nord und West lassen sich Veranstaltungen differenzierter organisieren, Besucherströme gezielter führen und parallele Formate klarer voneinander trennen. Davon profitieren etablierte Veranstaltungen ebenso wie neue Messe- und Kongressangebote“, so Sabine Loos weiter.