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Dortmund: Schrottplatzbrand im Dortmunder Hafen: Großaufgebot der Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Tanklager
© Feuerwehr Dortmund

Dortmund: Schrottplatzbrand im Dortmunder Hafen: Großaufgebot der Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Tanklager


Ein nächtlicher Großbrand im Dortmunder Hafen hat in der Nacht zu Samstag (11. Juli) einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 02:30 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einer zunächst unklaren Feuermeldung in die Kanalstraße alarmiert.

Brennender Metallschrott nahe eines Tanklagers

Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwache 2 stellten fest, dass auf dem Gelände eines Schrott- und Metallhandels ein größerer Haufen Metallschrott in Brand geraten war. Besonders kritisch: Das Feuer befand sich in unmittelbarer Nähe zu einem angrenzenden Tanklager.

Aufgrund der potenziellen Gefahr erhöhte der Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe und forderte zusätzliche Kräfte sowie die Spezialeinheit Sonderlöschtechnik an.

Feuerwehr verhindert größere Katastrophe

Mit mehreren Strahlrohren, Wasserwerfern, einer Drehleiter sowie Großtanklöschfahrzeugen gelang es den Einsatzkräften, den Brand schnell einzudämmen. Gleichzeitig wurde eine sogenannte Riegelstellung aufgebaut, um das benachbarte Tanklager vor den Flammen zu schützen.

Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Tankanlage verhindert werden.

NINA-Warnung wegen Rauchentwicklung

In der Anfangsphase des Brandes entwickelte sich eine starke Rauchwolke. Daher gab die Leitstelle über die Warn-App NINA eine Sicherheitswarnung heraus und empfahl Anwohnern, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Schrotthaufen musste umgeschichtet werden

Nachdem die Flammen unter Kontrolle waren, mussten die Einsatzkräfte den Schrotthaufen mit Hilfe eines betriebseigenen Greifbaggers umschichten. Dadurch konnten versteckte Glutnester freigelegt und vollständig abgelöscht werden.

Rund 50 Einsatzkräfte vor Ort

An dem Einsatz waren rund 50 Feuerwehr- und Rettungskräfte beteiligt. Eingesetzt wurden Einheiten der Feuerwachen:

  • Feuerwache 1 (Mitte)
  • Feuerwache 2 (Eving)
  • Feuerwache 3 (Asseln)
  • Feuerwache 5 (Marten)
  • Feuerwache 8 (Eichlinghofen)
  • Löschzug 25 der Freiwilligen Feuerwehr

Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Die genaue Ursache des Feuers ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Entstehung des Brandes aufgenommen.


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