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Dortmund: Protestaktion in Dortmund – Voraussichtlich mehr als 70 Postbankfilialen geschlossen
© Verdi

Dortmund: Protestaktion in Dortmund – Voraussichtlich mehr als 70 Postbankfilialen geschlossen


Am kommenden Donnerstag (14.3.) finden in Dortmund bei zwei Postbank-Betrieben turnusmäßige Betriebsversammlungen statt. Bei der Postbank Filialvertrieb AG sind Beschäftigte aus 74 Filialen in NRW eingeladen. Es ist damit zu rechnen, dass alle Filialen geschlossen bleiben. Ebenfalls zu einer Betriebsversammlung eingeladen sind die Beschäftigten des Postbankstandortes Dortmund/Essen. Betroffen davon sind interne Abteilungen, die sich um Zahlungsverkehr, Konto- und Kreditangelegenheiten kümmern sowie Beschäftigte der Postbank Direkt, die im Vertriebs- und Servicecenter im direkten Kundenkontakt stehen. Die Betriebsversammlungen finden zeitgleich im CineStar Kino in Dortmund statt.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird in beiden Veranstaltungen über den aktuellen Stand der laufenden Tarifverhandlungen im ehemaligen Postbankkonzern, der heute Teil der Deutschen Bank ist, berichten. „Die Teilnehmenden werden am Donnerstag in der Mittagspause der Betriebsversammlungen ihren Unmut über die Arbeitgeberseite zum Ausdruck bringen, die in den Verhandlungen auf Zeit spielt und aus unserer Sicht ein unzureichendes Angebot in der zweiten Verhandlungsrunde vorgelegt hat“, betont Roman Eberle, verantwortlich für das Bankgewerbe in NRW. Das bisherige Arbeitgeberangebot liege noch weit von einem möglichen Kompromiss entfernt.

ver.di fordert 15,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 600 Euro, und die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis zum 31. Dezember 2028. Die Bank bietet hingegen nur 5 Prozent zum 1. Juni 2024 und 2 Prozent zum 1. Juli 2025 sowie einen Kündigungsschutz lediglich bis zum 30. Juni 2026 an.

Die Verhandlungen werden am 18.3.2024 in Frankfurt am Main fortgesetzt.


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