Kontrolle in Hörde deckt gleich mehrere Straftaten auf
Bei einer Verkehrskontrolle in Dortmund-Hörde haben Polizeibeamte am Dienstagabend (15. September 2026) zahlreiche mutmaßliche Straftaten eines Autofahrers aufgedeckt. Der 34-jährige Dortmunder saß offenbar ohne gültige Fahrerlaubnis hinter dem Steuer und steht zudem im Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein.
Die Kontrolle fand gegen 22:30 Uhr auf einem Parkplatz an der Straße „Auf’m Brautschatz“ statt. Dort überprüften die Einsatzkräfte einen blauen VW Golf, dessen Fahrer den Beamten bereits aus früheren ähnlichen Delikten bekannt gewesen sein soll.
Fahrer besitzt keine gültige Fahrerlaubnis
Bei der Überprüfung stellten die Polizisten zunächst fest, dass der 34-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war.
Trotzdem hatte er das Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr geführt. Bereits dieser Verstoß kann erhebliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Verdacht auf Drogenfahrt
Während der Kontrolle ergaben sich zudem Hinweise darauf, dass der Dortmunder unter dem Einfluss berauschender Mittel gestanden haben könnte.
Nach ersten Erkenntnissen bestand der Verdacht, dass der Mann zuvor THC konsumiert hatte. Zur Beweissicherung wurde er später zur Polizeiwache gebracht.
Dort entnahm ein Arzt eine Blutprobe, die nun ausgewertet werden soll.
Falsche Kennzeichen am VW Golf
Besonders schwer wiegt ein weiterer Fund der Beamten. An dem blauen VW Golf waren Kennzeichen des Zulassungsbezirks Lübbecke (LK) angebracht.
Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Kennzeichen unrechtmäßig verwendet wurden. Dadurch entstand der Verdacht des Kennzeichendiebstahls sowie der Urkundenfälschung.
Die Kennzeichenschilder wurden sofort sichergestellt.
Auto ohne Versicherungsschutz unterwegs
Darüber hinaus verfügte der VW Golf nach Angaben der Polizei über keinen gültigen Versicherungsschutz.
Wer ein Fahrzeug ohne Haftpflichtversicherung im Straßenverkehr bewegt, begeht ebenfalls eine Straftat. Im Falle eines Unfalls können dadurch erhebliche finanzielle Schäden entstehen.
Weitere Verstöße gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz
Die Liste der Vorwürfe endete damit jedoch nicht. Zusätzlich ergaben sich Hinweise auf Verstöße gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz.
Die genauen Hintergründe werden nun im Rahmen der laufenden Ermittlungen geprüft.
Weiterfahrt sofort untersagt
Aufgrund der Vielzahl der festgestellten Verstöße untersagten die Einsatzkräfte dem 34-Jährigen umgehend die Weiterfahrt.
Der Mann wurde zur weiteren Bearbeitung auf eine Polizeiwache gebracht. Nach Abschluss aller Maßnahmen durfte er die Dienststelle zwar wieder verlassen, da die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft nicht vorlagen.
Die Ermittlungen gegen ihn laufen jedoch weiter.
Mehrere Strafverfahren eingeleitet
Die Polizei leitete gleich mehrere Strafverfahren gegen den Dortmunder ein.
Unter anderem wird nun ermittelt wegen:
- Fahrens ohne Fahrerlaubnis
- Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss
- Urkundenfälschung
- Verdachts des Kennzeichendiebstahls
- Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz
- Verstoßes gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz
Zusätzlich wurde die zuständige Fahrerlaubnisbehörde über den Vorfall informiert.
Polizei kennt den Mann bereits aus früheren Fällen
Nach Angaben der Beamten war der 34-Jährige der örtlichen Polizei bereits aufgrund ähnlicher Delikte bekannt.
Genau deshalb wurde der Mann gezielt kontrolliert. Die Überprüfung bestätigte schließlich mehrere Verdachtsmomente und führte zur Einleitung weiterer Ermittlungsverfahren.
Fazit
Eine gezielte Verkehrskontrolle in Dortmund-Hörde hat zahlreiche mutmaßliche Straftaten aufgedeckt. Ein 34-jähriger Dortmunder soll ohne Führerschein, ohne Versicherungsschutz, mit mutmaßlich gefälschten Kennzeichen und unter Drogeneinfluss unterwegs gewesen sein. Die Polizei stellte die Kennzeichen sicher, ordnete eine Blutprobe an und leitete mehrere Strafverfahren ein.



