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Dortmund: Messerbedrohung am Dortmunder Hauptbahnhof – Bundespolizei stellt Tatverdächtigen
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Dortmund: Messerbedrohung am Dortmunder Hauptbahnhof – Bundespolizei stellt Tatverdächtigen


Ein Polizeieinsatz am Dortmunder Hauptbahnhof hat in der Nacht zu Freitag (11. Juli) zur Festnahme eines 25-jährigen Mannes geführt. Nach Angaben der Bundespolizei soll der Dortmunder nach einer körperlichen Auseinandersetzung ein Messer gegen einen 29-jährigen Mann eingesetzt beziehungsweise gezeigt haben.

Zeugen melden Vorfall am Bahnhof

Gegen 02:15 Uhr erhielt die Bundespolizei Hinweise auf eine Auseinandersetzung auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 25-jährigen syrischen Staatsangehörigen sowie einen 29-jährigen deutschen Staatsangehörigen, beide wohnhaft in Dortmund.

Mehrere Zeugen berichteten, dass der jüngere Mann nach einem vorausgegangenen Handgemenge ein Messer gezogen haben soll. Umstehende Passanten griffen ein und hielten den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Messer zunächst verschwunden

Bei einer ersten Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Beamten die mutmaßliche Tatwaffe nicht. Die Auswertung der Videoüberwachung des Hauptbahnhofs brachte jedoch neue Erkenntnisse.

Demnach soll der 25-Jährige noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte einen Gegenstand an eine 30-jährige Frau übergeben haben, die sich anschließend in ein nahegelegenes Fahrzeug begab.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten ein Messer, das sichergestellt und beschlagnahmt wurde.

Widerstand gegen Polizeibeamte

Als der 25-Jährige zur Dienststelle gebracht werden sollte, leistete er nach Angaben der Bundespolizei Widerstand. Er stemmte sich gegen die Maßnahmen der Beamten und zeigte sich weiterhin verbal aggressiv sowie unkooperativ.

Die Einsatzkräfte konnten den Widerstand überwinden und den Mann zur Wache bringen.

Tatverdächtiger ins Polizeigewahrsam gebracht

Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Dortmunder in das zentrale Polizeigewahrsam gebracht, um weitere Straftaten zu verhindern.

Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen:

  • Bedrohung
  • Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte
  • Verstoßes gegen das Waffengesetz

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