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Dortmund: Mann zeigt mutmaßlich Waffe in Dortmunder Innenstadt – Polizei stellt mehrere Waffen sicher
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Dortmund: Mann zeigt mutmaßlich Waffe in Dortmunder Innenstadt – Polizei stellt mehrere Waffen sicher


Am 15. Juli 2026 kam es auf dem Westenhellweg in der Dortmunder Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, die nun strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Die Polizei Dortmund ermittelte einen Tatverdächtigen und stellte bei einer Wohnungsdurchsuchung mehrere Waffen sowie Munition sicher.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 30-jähriger Mann aus Korschenbroich im Bereich eines Vodafone-Shops versehentlich mit einem 20-jährigen Dortmunder zusammengestoßen. Aus dem zunächst harmlosen Zusammenprall entwickelte sich laut Polizei ein Wortgefecht zwischen den beiden Männern.

Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der 20-Jährige eine schwarze Schusswaffe aus seiner Bauchtasche gezeigt haben. Nach Aussage des Geschädigten befand sich die Waffe weiterhin in der Tasche, sodass lediglich das Griffstück sichtbar gewesen sei.

Die 28-jährige Ehefrau des 30-Jährigen griff daraufhin ein und stellte sich zwischen die beiden Männer, um die Situation zu beruhigen. Kurz darauf entfernte sich der mutmaßliche Tatverdächtige vom Ort des Geschehens.

Wenig später traf der Geschädigte erneut auf den Mann. Dabei fertigte er mit seinem Mobiltelefon ein kurzes Video an. Die Aufnahmen spielten eine entscheidende Rolle bei den weiteren Ermittlungen. Aufgrund der erkennbaren Gesichtszüge konnten die Ermittler den Tatverdächtigen identifizieren.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das Amtsgericht Dortmund kurzfristig einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 20-Jährigen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zwei PTB-Pistolen, zwei Luftdruckwaffen, eine Reizstoffsprühpistole sowie passende Munition für eine der PTB-Waffen.

Sämtliche Waffen und die sichergestellte Munition wurden von den Beamten beschlagnahmt. Nach Abschluss der rechtlichen Prüfung sollen die Gegenstände vernichtet werden.

Darüber hinaus leiteten die Behörden ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Hintergrund ist nach Angaben der Polizei die nicht ordnungsgemäße Aufbewahrung der Waffen.

Der Tatverdächtige wurde im Rahmen der Ermittlungen außerdem erkennungsdienstlich behandelt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung sowie möglicher weiterer Verstöße gegen das Waffengesetz dauern derzeit an.


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