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Dortmund: Kokain-Deal beobachtet – Mutmaßlicher Drogendealer flüchtet über Sportplatz und wird festgenommen
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Dortmund: Kokain-Deal beobachtet – Mutmaßlicher Drogendealer flüchtet über Sportplatz und wird festgenommen


Polizeieinsatz nach Beschwerden über Drogenmilieu

Nach zahlreichen Beschwerden von Anwohnern und Bürgern über verdächtige Personen aus dem Betäubungsmittelmilieu haben zivile Einsatzkräfte am Montag, 12. Oktober, gezielte Kontrollen im Bereich der Schumannstraße sowie des Lortzingsportplatzes durchgeführt. Die Beamten hatten den Bereich aufgrund wiederkehrender Hinweise auf mutmaßliche Drogengeschäfte verstärkt im Blick.

Im Rahmen eines verdeckten Einsatzes beobachteten die Polizisten das Geschehen vor Ort und konzentrierten sich auf verdächtige Bewegungen sowie mögliche Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Maßnahmen führten schließlich zu einem schnellen Ermittlungserfolg.

Zivilfahnder beobachten mutmaßliche Kokainübergabe

Gegen 17:00 Uhr registrierten die Einsatzkräfte nach bisherigen Erkenntnissen eine mutmaßliche Übergabe von Kokain. Die Beamten beobachteten den Vorgang zunächst aus der Distanz, um den Verdacht zu bestätigen und weitere Erkenntnisse über die beteiligten Personen zu gewinnen.

Nachdem sich der Verdacht erhärtet hatte, entschlossen sich die Polizisten zum Zugriff. Ziel war es, den mutmaßlichen Händler festzunehmen und mögliche Beweismittel sicherzustellen.

Tatverdächtiger versucht über Sportplatz zu flüchten

Als die Beamten den Verdächtigen kontrollieren und festnehmen wollten, ergriff dieser plötzlich die Flucht. Der Mann rannte in Richtung des nahegelegenen Lortzingsportplatzes und versuchte, sich der bevorstehenden Festnahme zu entziehen.

Die eingesetzten Kräfte nahmen umgehend die Verfolgung auf. Trotz seines Fluchtversuchs gelang es den Beamten, den Mann auf dem Sportgelände einzuholen, zu stellen und festzunehmen. Der Zugriff verlief erfolgreich und ohne weitere Zwischenfälle.

Kokain und Heroin in nicht geringer Menge sichergestellt

Bei der anschließenden Durchsuchung des Tatverdächtigen machten die Polizisten einen bedeutenden Fund. Nach Angaben der Ermittler führte der Mann sowohl Kokain als auch Heroin in nicht geringer Menge mit sich. Darüber hinaus stellten die Beamten Bargeld sowie ein Mobiltelefon sicher.

Die sichergestellten Betäubungsmittel werden nun kriminaltechnisch untersucht und als Beweismittel im laufenden Ermittlungsverfahren ausgewertet. Insbesondere die Menge der aufgefundenen Drogen dürfte für die strafrechtliche Bewertung des Falls eine wichtige Rolle spielen.

Festgenommener ohne festen Wohnsitz in Deutschland

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 25-jährigen türkischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz. Nach seiner Festnahme wurde der Mann vorläufig in Gewahrsam genommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht.

Die Ermittler prüfen nun die genauen Hintergründe des Falls sowie mögliche Verbindungen zu weiteren Personen aus dem Betäubungsmittelmilieu. Auch die Auswertung des sichergestellten Mobiltelefons könnte wichtige Erkenntnisse zu möglichen Kontakten und Aktivitäten liefern.

Mutmaßlicher Käufer ebenfalls kontrolliert

Nicht nur der festgenommene Tatverdächtige geriet in den Fokus der Ermittlungen. Auch der mutmaßliche Käufer der Drogen wurde von den Einsatzkräften kontrolliert.

Bei der Überprüfung fanden die Beamten Betäubungsmittel, die sichergestellt wurden. Damit rückte auch dieser Mann in den Fokus der weiteren Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Weitere Person überprüft und Bargeld sichergestellt

Im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Drogenhandel kontrollierten die Beamten zudem eine weitere Person. Bei dieser Kontrolle stellten die Einsatzkräfte Bargeld sicher.

Zusätzlich fertigten die Polizisten gegen die kontrollierte Person eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Aufenthaltsgesetz. Ob und in welchem Umfang diese Person in die mutmaßlichen Drogengeschäfte eingebunden war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels und illegalen Aufenthalts

Obwohl die Ermittler den 25-Jährigen vorläufig festgenommen hatten, lagen die rechtlichen Voraussetzungen für die Anordnung einer Untersuchungshaft nach Angaben der Polizei nicht vor. Der Mann wurde daher nicht einem Haftrichter zur Haftprüfung vorgeführt.

Den Tatverdächtigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln. Darüber hinaus wird gegen ihn wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts ermittelt. Die Polizei setzt ihre Untersuchungen fort, um die Hintergründe des Falls vollständig aufzuklären und mögliche weitere Beteiligte zu identifizieren.


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