Feuerwehr rückt mit großem Kräfteaufgebot nach Dortmund-Lanstrop aus
Ein Großbrand in einer Kfz-Werkstatt hat am Donnerstagabend die Feuerwehr Dortmund über mehrere Stunden gefordert. Gegen 17:20 Uhr gingen bei der Leitstelle Meldungen über einen Brand in einem Gewerbebetrieb im Stadtteil Lanstrop ein.
Da die genaue Lage zunächst unklar war, entsandte die Feuerwehr unmittelbar ein größeres Kräfteaufgebot zur Einsatzstelle. Vor Ort bestätigte sich schnell ein umfangreiches Brandereignis.
Mehrere Fahrzeuge in Werkstatthalle von Feuer erfasst
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Kfz-Werkstatt bereits in Flammen. Nach Angaben der Feuerwehr brannten innerhalb der Halle mehrere abgestellte Pkw.
Die starke Brandausbreitung stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Das Feuer hatte bereits erhebliche Teile der Werkstatt erfasst und drohte auf angrenzende Gebäudebereiche überzugreifen.
Feuerwehr verhindert Übergreifen auf benachbarte Gebäudeteile
Um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern, leitete die Feuerwehr umgehend umfassende Löschmaßnahmen ein.
Während mehrere Trupps die Flammen im Inneren der Werkstatthalle bekämpften, konzentrierten sich weitere Einsatzkräfte darauf, benachbarte Gebäudeteile zu schützen. Durch den gezielten Einsatz von Löschwasser und Riegelstellungen konnte ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Bereiche verhindert werden.
Starke Rauchentwicklung führt zu Warnung über die NINA-App
Während der Löscharbeiten entwickelte sich zeitweise eine erhebliche Rauchwolke über dem betroffenen Bereich.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung vorsorglich über das Warnsystem NINA informiert. Die Behörden forderten Anwohnerinnen und Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen vorübergehend abzuschalten.
Die Warnmeldung diente dem Schutz der Bevölkerung vor möglichen Belastungen durch Brandrauch.
Großeinsatz mit Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr
Zur Bewältigung des Brandes waren zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund im Einsatz.
Insgesamt beteiligten sich rund 75 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr an den Löscharbeiten. Die Einsatzkräfte arbeiteten über mehrere Stunden daran, den Brand unter Kontrolle zu bringen und Glutnester abzulöschen.
Keine Verletzten bei dem Feuer
Trotz des erheblichen Schadensausmaßes gab es bei dem Brand erfreulicherweise keine Verletzten.
Weder Beschäftigte noch Einsatzkräfte kamen nach bisherigen Erkenntnissen zu Schaden. Damit blieb das Ereignis aus Sicht der Rettungskräfte ohne Personenschäden.
Einsatz dauert bis kurz nach Mitternacht
Die Nachlöscharbeiten und Kontrollmaßnahmen zogen sich bis in die Nacht hinein.
Erst kurz nach Mitternacht konnte der Einsatz offiziell beendet werden. Anschließend übergaben die Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle an die zuständigen Ermittlungsbehörden.
Kriminalpolizei untersucht Brandursache
Wie es zu dem Feuer in der Werkstatt kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Brandsachverständige werden nun die betroffene Halle untersuchen und nach möglichen Hinweisen auf die Entstehung des Feuers suchen. Ob technische Defekte, menschliches Fehlverhalten oder andere Ursachen eine Rolle gespielt haben, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Höhe des Sachschadens noch unbekannt
Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine belastbaren Angaben vor.
Neben der Werkstatthalle wurden mehrere Fahrzeuge durch die Flammen beschädigt oder zerstört. Erst nach Abschluss der Ermittlungen und einer detaillierten Begutachtung können die Behörden den entstandenen Gesamtschaden beziffern.
Feuerwehr verhindert größeren Schaden
Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf weitere Gebäudeteile oder benachbarte Gewerbebetriebe ausbreitet.
Der stundenlange Einsatz zeigt erneut die Bedeutung einer schnellen Alarmierung und der engen Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr bei größeren Schadenslagen.



