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Dortmund: Bedrohung mit Schreckschusswaffe in Dortmund-Mengede – Polizei rückt mit starken Kräften aus
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Dortmund: Bedrohung mit Schreckschusswaffe in Dortmund-Mengede – Polizei rückt mit starken Kräften aus


Familiärer Streit löst Polizeieinsatz in Dortmund-Mengede aus

Ein Streit im familiären Umfeld hat am Mittwochabend (28. Oktober) in Dortmund-Mengede einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 20:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte zur Amselstraße gerufen, nachdem eine Bedrohung mit einer Schusswaffe gemeldet worden war.

Vor Ort trafen die Beamten auf einen 45-jährigen Dortmunder, gegen den nun wegen des Verdachts der Bedrohung ermittelt wird. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen familiäre Streitigkeiten Auslöser des Vorfalls gewesen sein.

25-Jährige soll mit Schreckschusswaffe bedroht worden sein

Nach bisherigen Ermittlungen öffnete der 45-Jährige einer 25-jährigen Dortmunderin die Haustür, während er eine Schreckschusswaffe in der Hand hielt. Dabei soll er die Frau lautstark aufgefordert haben, das Grundstück unverzüglich zu verlassen.

Die Situation sorgte für einen Notruf bei der Polizei, die daraufhin mit starken Kräften zum Einsatzort ausrückte. Aufgrund der zunächst unklaren Gefahrenlage gingen die Beamten von einer potenziell gefährlichen Situation aus.

Polizei spricht Tatverdächtigen unter Vorhalt der Dienstwaffen zu Boden

Als die Einsatzkräfte am Haus eintrafen, reagierten sie umgehend. Unter Vorhalt ihrer Dienstwaffen gelang es den Polizisten, den 45-Jährigen zu Boden zu sprechen und die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Anschließend wurde der Dortmunder gesichert und befragt. Dabei machte er Angaben zu weiteren Waffen und gefährlichen Gegenständen, die sich in seinem Haus befinden sollten.

Weitere Waffen und gefährliche Gegenstände sichergestellt

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen durchsuchten die Beamten die Räumlichkeiten des Tatverdächtigen. Dabei fanden und beschlagnahmten sie mehrere Gegenstände.

Sichergestellt wurden zwei weitere Schreckschusspistolen samt entsprechender Munition, ein Messer sowie ein Reizstoffsprühgerät. Diese Gegenstände wurden zur Gefahrenabwehr aus dem Verkehr gezogen.

Die Schreckschusswaffe, die nach bisherigen Erkenntnissen bei der Bedrohung eingesetzt worden sein soll, wurde zusätzlich als mögliches Tatmittel und Beweismittel beschlagnahmt.

Gefährderansprache durch die Polizei

Neben der Sicherstellung der Waffen führten die Beamten auch eine sogenannte Gefährderansprache mit dem 45-Jährigen durch. Ziel einer solchen Maßnahme ist es, auf mögliche strafrechtliche Konsequenzen hinzuweisen und zukünftige Gefahrenlagen zu verhindern.

Ob weitere Maßnahmen erforderlich werden, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Alle Beteiligten bleiben unverletzt

Trotz der bedrohlichen Situation verlief der Einsatz letztlich ohne Verletzte. Weder die 25-jährige Frau noch der Tatverdächtige oder die eingesetzten Polizeibeamten kamen bei dem Vorfall zu Schaden.

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte die Lage frühzeitig unter Kontrolle gebracht und eine weitere Eskalation verhindert werden.

Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet

Gegen den 45-jährigen Dortmunder wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet. Die Ermittlungen der Polizei dauern derzeit an.

Die Beamten werden nun die Hintergründe des familiären Konflikts weiter untersuchen und prüfen, welche Rolle die sichergestellten Waffen bei dem Vorfall gespielt haben.

Polizei nimmt Bedrohungen mit Waffen konsequent ernst

Der Einsatz in Dortmund-Mengede zeigt, dass Bedrohungslagen mit Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen von der Polizei konsequent verfolgt werden. Auch wenn es sich in diesem Fall um eine Schreckschusswaffe handelte, können solche Situationen für Betroffene äußerst bedrohlich wirken und erhebliche Polizeimaßnahmen erforderlich machen.

Durch das schnelle Einschreiten gelang es den Einsatzkräften, die Situation zu entschärfen und mögliche Gefahren für alle Beteiligten auszuschließen.


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