BVB-Frauen setzen in der Regionalliga West ihre Erfolgsserie fort
Die Frauen von Borussia Dortmund bleiben in der Regionalliga West das Maß aller Dinge. Am fünften Spieltag feierten die Borussinnen beim Aufsteiger Fortuna Freudenberg einen souveränen 4:0-Auswärtssieg und untermauerten damit eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen. Mit nun fünf Siegen aus fünf Spielen, 15 Punkten und einem herausragenden Torverhältnis von 20:0 verteidigt das Team die Tabellenführung.
Vor einer stimmungsvollen Kulisse in der gut besuchten HF-Arena zeigte die Mannschaft von Trainer Marcus Högner erneut ihre Qualität und ließ den Gastgeberinnen über weite Strecken kaum eine Chance.
Geduld zahlt sich aus: Schumacher eröffnet den Torreigen
Die Anfangsphase war von viel Einsatz und hoher Intensität geprägt. Fortuna Freudenberg verteidigte tief und machte es den Dortmunderinnen zunächst schwer, klare Torchancen herauszuspielen.
Die Borussinnen kontrollierten zwar früh das Spielgeschehen, mussten jedoch bis zur 19. Minute auf den Führungstreffer warten. Rita Schumacher nutzte einen Nachschuss eiskalt aus und schlenzte den Ball gefühlvoll über die Freudenberger Defensive hinweg zur verdienten 1:0-Führung.
Mit dem Führungstreffer gewann Dortmund noch mehr Sicherheit und erhöhte den Druck auf die gegnerische Abwehr.
Alex Popp trifft erstmals auswärts in der Regionalliga West
Besonders über die Außenbahnen entwickelte Borussia Dortmund immer wieder gefährliche Angriffe. Die hoch stehenden Innenverteidigerinnen Melanie Schuster und Frederike Kempe verlagerten das Spiel geschickt und sorgten für zahlreiche Offensivaktionen.
In der 28. Minute folgte das nächste Highlight. Rita Schumacher setzte sich auf der linken Seite durch und flankte präzise in den Strafraum. Dort stand Kapitänin Alex Popp goldrichtig und köpfte den Ball mit dem Rücken zum Tor stehend zum 2:0 ins Netz.
Für die ehemalige Nationalspielerin war es das erste Auswärtstor in der laufenden Regionalliga-Saison und ein weiterer Beleg ihrer herausragenden Bedeutung für das Dortmunder Spiel.
Doppelpack von Schumacher sorgt früh für klare Verhältnisse
Noch vor der Halbzeit machten die Schwarzgelben alles klar. In der 38. Minute trat Rita Schumacher zu einem Freistoß aus rund 16 Metern an und setzte den Ball flach und präzise ins rechte Eck.
Mit ihrem zweiten Treffer des Tages sorgte die Offensivspielerin für die komfortable 3:0-Pausenführung. Gleichzeitig erzielte Dortmund damit das erste Freistoßtor der laufenden Regionalliga-Saison.
Schumacher avancierte erneut zur entscheidenden Spielerin und war an drei der vier Tore direkt beteiligt.
Borussia dominiert auch nach dem Seitenwechsel
Die zweite Halbzeit begann mit einer Großchance für Ramona Maier. Bereits wenige Sekunden nach Wiederanpfiff eroberte sie den Ball und tauchte frei vor Fortuna-Keeperin Hannah Strunk auf. Ihr Abschluss verfehlte jedoch das Ziel.
Trotz des klaren Vorsprungs blieb Dortmund die spielbestimmende Mannschaft. Defensiv standen die Borussinnen äußerst kompakt und ließen praktisch keine gefährlichen Aktionen der Gastgeberinnen zu.
Während die Offensivaktionen in der zweiten Hälfte etwas seltener wurden, kontrollierte der Tabellenführer weiterhin Ball und Gegner und verwaltete die Führung souverän.
Frederike Kempe erzielt ihren ersten Saisontreffer
Den Schlusspunkt setzte Innenverteidigerin Frederike Kempe in der 78. Minute. Nach einer scharf getretenen Ecke von Rita Schumacher stieg die Abwehrspielerin am höchsten und köpfte den Ball zum 4:0-Endstand ins Netz.
Für Kempe war es der erste Treffer der laufenden Spielzeit. Gleichzeitig belohnte sich die Innenverteidigerin für eine starke Defensivleistung, mit der sie maßgeblich dazu beitrug, dass Dortmund erneut ohne Gegentor blieb.
Trainer und Mannschaft zeigen sich trotz Kantersieg selbstkritisch
Trainer Marcus Högner zeigte sich nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden, sah jedoch insbesondere im zweiten Durchgang Verbesserungspotenzial. Er lobte die seriöse erste Halbzeit und das gute Flügelspiel seiner Mannschaft, sprach aber auch die vielen einfachen Fehler nach dem Seitenwechsel an.
Auch Ricarda Walkling und Torschützin Frederike Kempe betonten, dass die Leistung trotz des klaren Sieges nicht perfekt gewesen sei. Vor allem die mangelnde Präzision in der zweiten Hälfte sei ein Punkt, an dem die Mannschaft weiter arbeiten wolle.
Die Aussagen verdeutlichen den hohen Anspruch innerhalb des Teams, das sich auch nach deutlichen Erfolgen stetig weiterentwickeln möchte.
Nächste Bewährungsprobe wartet im Stadion Rote Erde
Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel richtet sich der Fokus nun auf die nächste Aufgabe. Am kommenden Spieltag empfangen die BVB-Frauen den FSV Gütersloh im Stadion Rote Erde.
Die Partie wird am Sonntag, 27. September, um 15 Uhr angepfiffen. Mit der beeindruckenden Bilanz von fünf Siegen, 20 erzielten Toren und keinem einzigen Gegentreffer gehen die Dortmunderinnen als klarer Spitzenreiter in die Begegnung.
BVB-Frauen senden starkes Signal im Aufstiegskampf
Die Dortmunderinnen demonstrierten in Freudenberg einmal mehr ihre Dominanz in der Regionalliga West. Mit einer stabilen Defensive, hoher individueller Qualität und einer überragenden Rita Schumacher bleibt Borussia Dortmund das Team, das es in dieser Saison zu schlagen gilt. Der souveräne Auswärtssieg festigt die Tabellenführung und setzt ein weiteres Ausrufezeichen im Rennen um die Spitzenplätze.



