Die Badebucht am Bocholter Aasee ist seit dem 1. Juni geöffnet und kann trotz sommerlicher Algen- und Pflanzenbildung weiter genutzt werden. Nach Angaben der Stadt sind die aktuellen Messungen unauffällig, die Wasserqualität ist einwandfrei und erhöhte Blaualgenkonzentrationen wurden nicht festgestellt.
Das ist die Lage am Aasee
Die Stadt Bocholt hält den ökologischen Gesamtzustand des Aasees für gut, weist aber darauf hin, dass die hohen Temperaturen das Wachstum von Wasserpflanzen und Algen im flachen Uferbereich verstärken. Das schmälert den Komfort beim Baden, ist hygienisch nach den vorliegenden Laboruntersuchungen aber kein Problem.
Warum das passiert
Der Aasee wurde nicht als klassischer Badesee, sondern vor allem zum Hochwasserschutz angelegt. Wegen der geringen Wassertiefe erwärmt sich das Wasser bei Hitze schnell, zusammen mit dem Nährstoffeintrag entstehen dadurch gute Bedingungen für Unterwasserflora und Algen.
Was die Stadt unternimmt
Die Stadtbetriebe haben den Untergrund und die weichen Ablagerungen nach den Entsandungsmaßnahmen so weit wie möglich entfernt. Zusätzlich wird der Strandbereich regelmäßig gereinigt, um Verschmutzungen etwa durch Wildgänse zu reduzieren.
Was Badegäste jetzt wissen sollten
Solange die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden, bleibt die Badebucht für Freizeit und Baden offen. Für Besucher bedeutet das: Baden ist möglich, auch wenn die aktuelle Optik und der Komfort durch Pflanzen- und Algenwuchs eingeschränkt sind.



