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Aachens Interimstrainer Trenz gewinnt auch sein 2. und letztes Spiel auf der Trainerbank und ist bereit für mehr: „Ich bin Diener des Vereins!“
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Aachens Interimstrainer Trenz gewinnt auch sein 2. und letztes Spiel auf der Trainerbank und ist bereit für mehr: „Ich bin Diener des Vereins!“


Aachen-Siege gibt es weiter nur mit Toren von Lars Gindorf: beim 2:0 der Alemannia gegen den 1. FC Saarbrücken trifft er gar doppelt und steht nun bei 10 Saisontoren. Interimstrainer Ilyas Trenz bleibt auch im 2. Spiel ungeschlagen und hübscht die Heimbilanz der Aachener auf. Doch nun muss ob fehlender Lizenz ein neuer Trainer her! Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi benennt am MagentaSport-Mikrofon noch keinen neuen Mann. Und Ilyas Trenz steht bereit: „Wenn Rachid Azzouzi mich noch ein paar Tage braucht, dann stehe ich hier. Ich bin Diener des Vereins – eines sehr, sehr coolen Vereins“

Immer mehr unter Druck ist bei Saarbrücken der Coach Alois Schwartz. Zwar agiert der FCS feldüberlegen und hat Pech bei einem nicht gegebenen Elfmeter. Doch richtige Chancen bleiben für den einstigen Mitfavoriten auf den Aufstieg Mangelware. Der 1. FC Saarbrücken rutscht mit dem 6. sieglosen Spiel in Serie in die untere Tabellenhälfte der 3. Liga ab. Aufgeben wird Schwartz nicht: „Wir sind eigentlich gut drauf! Wir haben eine gute Arbeit. In Saarbrücken ist es immer unruhiger. Als Spieler war ich Kämpfer und Malocher. Das bin ich aus als Trainer!“

Rot-Weiss Essen besiegt den Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt mühevoll mit 2:1. Der 4. Heimsieg in Serie lässt RWE trotzdem selbstbewusst an die Aufstiegsränge anklopfen. „Jeder unserer Offensivspieler kann ein Spiel entscheiden. Wir haben alle Spieler aus einer schwierigen persönlichen Situation geholt. Marek Janssen tut das Jokertor zum 2:1 unglaublich gut.“ Der trifft entscheidend und freut sich auf weiteren Besuch der Familie: „Sie waren das 1. Mal im Stadion seit ich in Essen spiele. Das hat mich gepusht.“ Schweinfurts Trainer Victor Kleinhenz steht zum 12. Mal im 13. Spiel ohne Punkt da und betont: „Was uns stolz macht, ist der Auftritt der Mannschaft. Keiner lässt sich hängen! Das ist trotzdem extrem herausfordernd für uns!“

Die TSG Hoffenheim II bleibt der Favoritenschreck der 3. Liga und holt mit dem 2:0 gegen Waldhof Mannheim den zweiten Heimsieg der Saison. Den ersten gab es gegen Energie Cottbus (4:1), den aktuellen Tabellenzweiten. „Das war Werbung für die 3. Liga“, freute sich TSG-Coach Stefan Kleineheismann, „Es ging hin und her, technisch anspruchsvoll, taktisch anspruchsvoll. Und wir sind extrem stolz, dass wir als junge Mannschaft das auf unsere Seite gezogen haben.“

Sein Gegenüber, Luc Holtz haderte mit der Chancenverwertung. „Leider waren wir heute nicht effektiv. Aber ansonsten haben wir da angeknüpft, wo wir die letzten Spiele aufgehört haben. Ich habe es öfters betont, dass mich die Art und Weise interessiert. Die war gut heute und das Resultat, da bin ich jetzt enttäuscht. Aber nicht über die Leistung.“

Parallel gab es ein großes Aufeinandertreffen in der Frauen-Bundesliga. Aufsteiger HSV empfing Eintracht Frankfurt vor 6.010 Zuschauern im Hamburger Volkspark. „Ich finde, das ist wirklich ein Statement. 6.000 Menschen, während die Männer parallel in Köln spielen“, lobte HSV-Vorstand Eric Huwer. Saskia Breuer, die Leiterin der HSV-Frauen, betonte, dass die Euphorie und der Support in Hamburg mit dem Aufstieg nochmal gestiegen glücklich sind, alle freuen sich für diesen Verein, wie bei den Männern, wie bei den Frauen. Das ist natürlich etwas Einzigartiges, mit den Herren aus der 2. Liga gleichzeitig am selben Wochenende aufzusteigen. Das ist total historisch.“

Die Partie verlief aus HSV-Sicht dann eher bescheiden, mit einer 0:4-Niederlage. Besonders in der 2. Halbzeit wurde die Eintracht ihrer Favoritenrolle gerecht. “ Am Ende des Tages bin ich froh, dass wir das Spiel 4:0 für uns entschieden haben. Das war in der 1. Halbzeit nicht so absehbar. Dann haben wir uns in der Halbzeit zusammengerissen und die letzten 45 Minuten nicht viele Zweifel gelassen“, lobte Laura Freigang, die

erstmals seit dem 4:0 in Köln Ende April wieder in der Bundesliga traf.

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum Sonntag der 3. Liga und der Frauen-Bundesliga, unter anderem mit der Toppartie Alemannia Aachen – 1. FC Saarbrücken. In der Frauen-Bundesliga empfing der Hamburger SV Eintracht Frankfurt. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit der 3. Liga am Freitag, wenn Tabellenführer MSV Duisburg ab 18.30 Uhr im Topspiel Waldhof Mannheim empfängt.

Alemannia Aachen – 1. FC Saarbrücken 2:0

Saarbrücken bestimmt den Ball. Doch Aachen bestimmt die Anzeigetafel und siegt mit 2:0. Damit gelingt der Alemannia im 2. und letzten Spiel unter Interimstrainer Ilyas Trenz der 2. Sieg und eine Aufhübschung der Horrorbilanz am Tivoli: im 7. Spiel am Tivoli ist dies erst der 2. Heimsieg. Herausragend: Lars Gindorf feiert mit seinem Doppelpack die Saisonstore 9 und 10. Er trifft somit bei allen 5 Saisonsiegen der Aachener. Saarbrücken versinkt immer mehr im Chaos: sportlich ist die Defensive einfach zu anfällig, die 3. Niederlage in Serie ist die Folge. Und hinter den Kulissen wird eine Satzungsänderung vom Amtsgericht zunächst abgelehnt.

Ilyas Trenz, Interimstrainer Alemannia Aachen: „Ich bin sehr, sehr stolz auf die Leistung der Mannschaft. Wir wollten den Schlüssel finden, dass wir wieder Spiele am Tivoli gewinnen. Wir wollten das Herz auf dem Platz lassen. Das ist uns gelungen und so kannst du Spiele gewinnen, wo der Gegner Druck auf dich ausübt. Mit dem Herz und der Leidenschaft sind wir auf dem richtigen Weg. Wir mussten leiden die ersten Minuten. Danach haben wir Anpassungen vorgenommen und wir haben sehr gut zusammengehalten. Wir hatten in Ballbesitz sehr gute Momente und haben geschlossen verteidigt. Die Geschlossenheit zeichnet uns gerade aus! Wenn Rachid Azzouzi mich noch ein paar Tage braucht, dann stehe ich hier. Ich bin Diener des Vereins – eines sehr, sehr coolen Vereins.“


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