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Bergisch-Gladbach: Feuerwehr-Drehleiter nach schwerem Unfall geborgen – L289 bei Bergisch Gladbach wieder frei
© Feuerwehr Bergisch Gladbach

Bergisch-Gladbach: Feuerwehr-Drehleiter nach schwerem Unfall geborgen – L289 bei Bergisch Gladbach wieder frei


Aufwendige Bergungsarbeiten nach Unfall der Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen

Nach dem schweren Unfall einer Drehleiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach im Stadtteil Herkenrath konnten die umfangreichen Bergungsarbeiten am späten Donnerstagabend erfolgreich beendet werden. Seit 22:20 Uhr ist die Landesstraße 289 zwischen Bergisch Gladbach-Herkenrath und Kürten-Spitze wieder vollständig und ohne Einschränkungen für den Verkehr freigegeben.

Die Sperrung hatte über mehrere Stunden angedauert, während Spezialisten das verunglückte Einsatzfahrzeug aus schwierigem Gelände bergen mussten.

Drehleiter rutschte während Einsatzfahrt eine Böschung hinab

Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmittag. Die rund 16 Tonnen schwere Drehleiter der Feuer- und Rettungswache 2 war während einer Einsatzfahrt von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinuntergerutscht.

Trotz der dramatischen Situation blieben die beiden Einsatzkräfte an Bord des Feuerwehrfahrzeugs glücklicherweise unverletzt. Für die Feuerwehr steht dies weiterhin im Mittelpunkt des Ereignisses.

Spezialunternehmen übernimmt Bergung des schweren Feuerwehrfahrzeugs

Für die Bergung wurde ein spezialisiertes Bergungsunternehmen aus Köln hinzugezogen. Aufgrund des Gewichts und der Lage des Fahrzeugs gestaltete sich die Rettung der Drehleiter besonders anspruchsvoll.

Mithilfe einer leistungsstarken Seilwinde und eines Krans gelang es den Experten schließlich, das schwere Einsatzfahrzeug kontrolliert aus der Böschung zu ziehen und zurück auf die Fahrbahn zu bringen.

Die Arbeiten dauerten mehrere Stunden und erforderten präzise Abstimmungen zwischen Feuerwehr, Bergungsunternehmen und Polizei.

Feuerwehrfahrzeug erheblich beschädigt

Nach erfolgreicher Bergung stellte sich heraus, dass die Drehleiter durch den Unfall erheblich beschädigt wurde. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste deshalb im Anschluss durch ein Bergungsfahrzeug zu einem Fachbetrieb in Bergisch Gladbach transportiert werden.

Der genaue Umfang der Schäden steht derzeit noch nicht fest. Ein unabhängiger Sachverständiger wird das Spezialfahrzeug nun detailliert untersuchen und die Höhe des entstandenen Sachschadens ermitteln.

Landesstraße 289 nach stundenlanger Sperrung wieder freigegeben

Während der komplizierten Bergungsmaßnahmen war die Landesstraße 289 im Bereich der Unfallstelle zeitweise vollständig gesperrt beziehungsweise nur eingeschränkt nutzbar.

Nach Abschluss aller Arbeiten und der Freigabe durch die Polizei konnte die Verkehrsverbindung um 22:20 Uhr wieder vollständig für den Verkehr geöffnet werden. Die eingerichteten Umleitungen und Verkehrsmaßnahmen wurden anschließend aufgehoben.

Feuerwehr stellt Reservedrehleiter in Dienst

Um die Einsatzbereitschaft trotz des Ausfalls der beschädigten Drehleiter sicherzustellen, hat die Feuerwehr Bergisch Gladbach inzwischen ihre Reservedrehleiter aktiviert.

Dadurch bleibt die notwendige technische Ausstattung für Rettungs- und Brandeinsätze im Stadtgebiet weiterhin gewährleistet.

Unfallursache wird weiterhin untersucht

Warum die Drehleiter während der Einsatzfahrt von der Straße abkam, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen weiterhin.

Für die Untersuchungen wurden die Daten des Unfalldatenspeichers gesichert. Diese sollen nun ausgewertet werden und wichtige Hinweise auf den genauen Unfallhergang liefern.

Feuerwehr dankt Einsatzkräften und Verkehrsteilnehmern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankte sich nach Abschluss der Arbeiten bei allen beteiligten Einsatzkräften, den Spezialisten des Bergungsunternehmens sowie der Polizei für die professionelle Zusammenarbeit.

Gleichzeitig richtete sie ihren Dank an die zahlreichen Verkehrsteilnehmer, die während der langwierigen Bergungsmaßnahmen Geduld und Verständnis gezeigt hatten.

Erleichterung über unverletzte Einsatzkräfte

Trotz der erheblichen Schäden am Fahrzeug bleibt aus Sicht der Feuerwehr die wichtigste Nachricht des Tages, dass die beiden Feuerwehrangehörigen den Unfall unverletzt überstanden haben.

Während die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks nun weiterlaufen, steht für die Einsatzkräfte fest: Menschen kamen nicht zu Schaden, und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr konnte durch die schnelle Aktivierung der Reservedrehleiter gesichert werden.


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