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Dortmund: Thalia investiert Millionen – Neues KulturQuartier mit 500 Arbeitsplätzen verändert die Innenstadt
© Viviane-Vallendar

Dortmund: Thalia investiert Millionen – Neues KulturQuartier mit 500 Arbeitsplätzen verändert die Innenstadt


Thalia legt Grundstein für neue Unternehmenszentrale in Dortmund

Die Thalia Bücher GmbH hat den nächsten Meilenstein ihrer Unternehmensentwicklung erreicht. Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 18. September 2026 startet offiziell der Umbau des ehemaligen Bundesbankgebäudes am Hiltropwall in Dortmund. Bis Mitte 2028 entsteht dort das neue „Thalia KulturQuartier“, das künftig als Unternehmenszentrale des Buchhandelsunternehmens dienen wird. Rund 500 Mitarbeitende werden vom bisherigen Standort in Hagen in die Dortmunder Innenstadt umziehen.

Das Projekt gilt als eines der bedeutendsten Innenstadtvorhaben der kommenden Jahre in Dortmund. Neben modernen Büroflächen soll ein offenes Quartier entstehen, das Wirtschaft, Kultur und Stadtgesellschaft miteinander verbindet.

Ehemaliges Bundesbankgebäude wird zum modernen Kultur- und Arbeitsstandort

Das denkmalgeschützte Bundesbankgebäude wird umfassend modernisiert und gleichzeitig durch einen neuen Gebäudeteil an der Poststraße erweitert. Ziel ist es, historische Architektur mit zeitgemäßen Arbeitswelten zu vereinen.

Prägende Elemente der bestehenden Immobilie bleiben erhalten und werden in das Gesamtkonzept integriert. Dadurch entsteht ein architektonisch anspruchsvolles Ensemble, das den traditionsreichen Standort neu beleben soll. Das Projekt verbindet Denkmalschutz, nachhaltige Stadtentwicklung und moderne Unternehmensarchitektur in einem einzigartigen Konzept für die Dortmunder Innenstadt.

500 Mitarbeitende ziehen von Hagen nach Dortmund

Mit dem Umzug von rund 500 Beschäftigten stärkt Thalia den Wirtschaftsstandort Dortmund erheblich. Die neue Unternehmenszentrale wird künftig zentrale Funktionen des Unternehmens bündeln und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Geschäftsbereichen fördern.

Die Arbeitswelten im neuen KulturQuartier werden auf moderne Anforderungen ausgerichtet. Neben klassischen Büroarbeitsplätzen entstehen flexible Projektflächen, Besprechungsräume sowie Bereiche für kreativen Austausch. Die technische Infrastruktur wird speziell für hybrides Arbeiten und die standortübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Thalia-Gruppe ausgelegt.

Thalia setzt auf offene Begegnungsräume und moderne Arbeitswelten

Das Konzept der neuen Zentrale geht weit über ein gewöhnliches Bürogebäude hinaus. Geplant sind begrünte Innenhöfe, Aufenthaltsbereiche und ein modernes Eltern-Kind-Büro. Damit will das Unternehmen attraktive Arbeitsbedingungen schaffen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken.

Ein weiterer Mittelpunkt des Quartiers wird das „Buch & Bohne Bistro“. Das Angebot soll Mitarbeitenden einen zentralen Treffpunkt für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Arbeiten bieten. Die Kombination aus Arbeitswelt, Gastronomie und Kultur soll eine neue Unternehmenskultur sichtbar machen.

KulturQuartier soll neuer Treffpunkt für Dortmund werden

Besonders hervorzuheben ist die geplante Öffnung des Quartiers für die Öffentlichkeit. Thalia verfolgt das Ziel, nicht nur einen Unternehmensstandort zu errichten, sondern einen lebendigen Ort für die gesamte Stadtgesellschaft zu schaffen.

Regelmäßig geplante Lesungen, Kulturveranstaltungen und Begegnungsformate sollen Menschen zusammenbringen und den kulturellen Austausch fördern. Das Unternehmen möchte damit einen aktiven Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Dortmund leisten und neue Impulse für die Innenstadt setzen.

Musterbuchhandlung wird Innovationszentrum für den Buchhandel

Ein zentrales Element des neuen KulturQuartiers ist die geplante Musterbuchhandlung. Dort sollen künftig neue Ladenkonzepte, Sortimentsideen und Innovationen für den stationären Buchhandel entwickelt und getestet werden.

Die Musterbuchhandlung dient dabei als praxisnahes Testlabor für zukünftige Entwicklungen im Einzelhandel. Neue Präsentationsformen, Kundenkonzepte und digitale Lösungen können vor ihrer Einführung in weiteren Filialen erprobt werden. Damit erhält die neue Unternehmenszentrale eine wichtige strategische Funktion für die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens.

Thalia will Leseförderung und kulturelles Engagement ausbauen

Geschäftsführer Ingo Kretzschmar betonte bei der Grundsteinlegung, dass das KulturQuartier ein Haus „aus Dortmund“ und „für Dortmund“ werden solle. Neben wirtschaftlichen Zielen steht dabei insbesondere die Förderung von Kultur und Lesen im Mittelpunkt.

Das Unternehmen plant, sich künftig verstärkt in Dortmund zu engagieren und Initiativen zur Leseförderung zu unterstützen. Die Verbindung von Unternehmenszentrale, Kulturort und Bildungsengagement soll dem Quartier eine besondere Rolle innerhalb der Stadt verleihen.

Bedeutender Impuls für die Stadtentwicklung in Dortmund

Auch aus Sicht der Projektentwickler besitzt das Vorhaben eine große Bedeutung für die gesamte Innenstadtentwicklung. Das historische Gebäude erhält eine neue Nutzung und wird gleichzeitig zu einem Anziehungspunkt für Besucher, Mitarbeitende und Kulturinteressierte.

Durch die Kombination aus Unternehmenssitz, Veranstaltungsflächen, Gastronomie und öffentlicher Nutzung entsteht ein multifunktionaler Standort, der neue Besucherströme in die Innenstadt bringen könnte. Experten sehen in solchen Projekten einen wichtigen Ansatz, um Innenstädte langfristig attraktiver und lebendiger zu gestalten.

Bauprojekt soll bis Mitte 2028 abgeschlossen sein

Für die Realisierung des Projekts arbeiten mehrere Partner zusammen. Die Kölbl Group als Eigentümerin des Gebäudes verantwortet die Entwicklung des Standorts. Die Bauarbeiten werden vom Dortmunder Bauunternehmen Freundlieb umgesetzt. Die architektonische Planung stammt vom Hamburger Architekturbüro BAID.

Bis Mitte 2028 soll das neue Thalia KulturQuartier fertiggestellt sein. Danach wird die ehemalige Bundesbankimmobilie als moderne Unternehmenszentrale, Kulturstandort und Begegnungsort eine völlig neue Rolle im Herzen von Dortmund einnehmen.


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