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Werne: E-Call schlägt Alarm – Schwer verletzter Autofahrer nach spektakulärem Unfall bei Werne aus Wrack gerettet
© Feuerwehr Werne

Werne: E-Call schlägt Alarm – Schwer verletzter Autofahrer nach spektakulärem Unfall bei Werne aus Wrack gerettet


Automatischer Notruf führt Feuerwehr zu schwerem Verkehrsunfall

Ein automatischer Notruf eines Fahrzeugs hat am Sonntagnachmittag (27. September 2026) einen größeren Rettungseinsatz in Werne ausgelöst. Um 15:10 Uhr wurden die Leitung der Feuerwehr sowie der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit dem Einsatzstichwort „TH2 Person – Automatischer E-Call, laute Schreie, Verbindung unterbrochen“ in den Bereich der Lünener Straße und Nordlippering alarmiert.

Bereits die ersten Meldungen deuteten auf einen schweren Verkehrsunfall hin.

Unfallwagen kommt erst nach Hunderten Metern auf einem Feld zum Stehen

Als die Einsatzkräfte den Unfallort erreichten, bot sich ihnen ein dramatisches Bild. Ein stark beschädigter Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen. Erst nach mehreren hundert Metern endete die Fahrt auf dem Feld.

Der Fahrer befand sich noch im Fahrzeug, war jedoch ansprechbar und nicht eingeklemmt. Weitere Personen waren von dem Unfall nicht betroffen.

Feuerwehr sichert Unfallstelle und übernimmt Rettung

Unmittelbar nach dem Eintreffen sicherten die Feuerwehrkräfte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab und stellten den Brandschutz sicher.

Aufgrund der Verletzungen des Fahrers entschieden der Notarzt und die Einsatzleitung gemeinsam, eine sogenannte zeitkritische und gleichzeitig patientenschonende Rettung durchzuführen. Ziel war es, den Verletzten möglichst ohne zusätzliche Belastungen aus dem stark deformierten Fahrzeug zu befreien.

Fahrzeugdach für Rettung entfernt

Für die technische Rettung setzten die Feuerwehrleute hydraulische Rettungsgeräte ein.

Um ausreichend Platz für die schonende Bergung des Fahrers zu schaffen, entfernten die Einsatzkräfte unter anderem das Dach des Fahrzeugs. Anschließend konnte der Patient mithilfe eines Spineboards aus dem Wagen gerettet werden.

Nach der erfolgreichen Befreiung wurde der Verletzte an den Rettungsdienst übergeben und zur weiteren medizinischen Versorgung transportiert.

21 Einsatzkräfte im Einsatz

An dem Rettungseinsatz waren insgesamt 21 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne beteiligt. Zum Einsatz kamen fünf Feuerwehrfahrzeuge sowie Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei.

Durch das koordinierte Zusammenspiel aller beteiligten Organisationen konnte die Rettungsaktion zügig und professionell durchgeführt werden.

Einsatz nach rund anderthalb Stunden beendet

Nachdem der Fahrer versorgt und die Unfallstelle gesichert worden war, konnten die Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen werden.

Gegen 16:45 Uhr wurde der Einsatz beendet. Die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Verkehrsunfalls liegen nun bei der Polizei.

E-Call-System könnte schnellere Hilfe ermöglicht haben

Der Vorfall zeigt erneut die Bedeutung moderner Notrufsysteme in Fahrzeugen. Das automatische E-Call-System hatte den Unfall unmittelbar gemeldet und dadurch eine schnelle Alarmierung der Rettungskräfte ermöglicht.

Gerade bei schweren Verkehrsunfällen können solche Systeme entscheidende Minuten sparen und damit wesentlich zur schnellen medizinischen Versorgung beitragen.


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