An der Einmündung auf den Ostenhellweg zeigt ein Display in einer Stele, wie viele Radfahrer pro Tag und summiert pro Jahr die Stelle passiert haben. Gezählt wird elektronisch per Induktionsschleifen in der Fahrbahn.
„Wir haben hier an der WLE-Trasse eine von drei neuen Dauerzählstellen eingerichtet“, erklärt der Fußgänger- und Fahrradverkehrs-Beauftragte der Stadt Soest, Bernd Overhage aus der Arbeitsgruppe Verkehr. Neben dem Standort an der WLE-Trasse gehen auch Zählstellen an der Beamtenlaufbahn und am Mühlenpättken in Betrieb, allerdings ohne Display. „Der Verkehrsentwicklungsplan Klima+ sieht die Einrichtung von insgesamt zehn Dauerzählstellen für den Radverkehr vor. In erster Linie, um die Entwicklung des Radverkehrs zu untersuchen und zu bewerten“, sagt Overhage. Dafür soll auch ein Mobilitätsportal mit Daten und Informationen zur Verkehrsentwicklung für die Öffentlichkeit aufgebaut werden. „Wir werden die Ergebnisse der Zählstellen deshalb auf der Homepage der Stadt als Livedaten veröffentlichen.“
Die Stadt Soest erhält für die Einrichtung der Zählstellen einen 80-prozentigen Zuschuss im Rahmen der Förderrichtlinie „Nahmobilität“ vom NRW-Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr. Der Eigenanteil der Stadt beträgt für die ersten drei Zählstellen rund 9500 Euro.



