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Oberstdorf: EKO (Experimentelle Kunst Oberstdorf), Festival für zeitgenössische Musik und experimentelle Kunst.
© Pascal Warner

Oberstdorf: EKO (Experimentelle Kunst Oberstdorf), Festival für zeitgenössische Musik und experimentelle Kunst.


Vom 27. bis 29. März 2026 lädt Oberstdorf zum EKO ein, einem Festival für zeitgenössische Musik und experimentelle Kunst. Im Mittelpunkt steht Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, ergänzt durch Malerei, Kunstausstellungen und interaktive Angebote. „Experimentelle Kunst Oberstdorf“ richtet sich an ein breites Publikum – neugierig, offen und ohne Vorwissen.
Zeitgenössische Musik erleben
EKO widmet sich zeitgenössischer Musik in ihrer ganzen Vielfalt: von klassischen Konzertformaten bis hin zu experimentellen, genreübergreifenden Darbietungen. Internationale und regionale Musikerinnen und Musiker, Ensembles und Kunstschaffende zeigen, wie lebendig, vielschichtig und überraschend aktuelle Musik sein kann. Im Vordergrund steht das unmittelbare Erlebnis, nicht die theoretische Erklärung.
EKO, früher bekannt als „Forum für neue Musik“, ist eine gemeinsame Initiative des Marktes Oberstdorf, der Musikschule Oberstdorf und Tourismus Oberstdorf. „Die Zusammenarbeit der Partner und die herausragenden Künstlerinnen und Künstler macht EKO zu einem besonderen Ort für neue Hör- und Seherlebnisse“, freut sich Hans-Jürgen Gerung, leitender Direktor der Musikschule Oberstdorf und künstlerischer Leiter der Veranstaltung.
Drei Tage, vielfältige Formate
Das Festival bietet an drei Tagen ein abwechslungsreiches Programm zu unterschiedlichen Tageszeiten: von der Matinee über Mittagskonzerte bis hin zu abendfüllenden Veranstaltungen und interdisziplinären Formaten.

Eröffnungskonzert am 27. März 2026, 18:30 Uhr
Den Auftakt des Festivals gestaltet das Lehrerensemble der Musikschule Oberstdorf unter der Leitung von Ralf Schröder. Mit traditioneller und moderner alpenländischer Volksmusik präsentieren die Musikerinnen und Musiker ein Programm auf hohem künstlerischem Niveau. Es musizieren Vincenz Kling (Flügelhorn, Trompete), Ralf Schröder (Tenorhorn, Trompete), Wolfgang Oss (Akkordeon, Klarinette), Susi Bandey (Hackbrett) und Sebastian Bach (Tuba).
Nach Grußworten von Erstem Bürgermeister Klaus King und Petra Genster, stellvertretende Tourismusdirektorin, folgt ein Konzert des renommierten Minguet Quartetts aus Düsseldorf. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Mahler sowie das Streichquartett op. 51 Nr. 1 von Johannes Brahms.
Der Samstag beginnt mit einem besonderen künstlerischen Experiment. Die bildenden Künstlerinnen und Künstler Christina Elsässer, Luca Nenning und Alexander Kling treten in einen Live-Dialog mit dem Ensemble Young Classic Artists um Cellist Ramon Boss. Während die Musikerinnen und Musiker improvisieren, entsteht vor den Augen des Publikums neue Malerei, die unmittelbar in Klang übersetzt wird – visuelles wird also akustisch erlebbar.
Mittags spielt das Holzbläserquintett HILARIS aus Würzburg unter der Leitung von Jonas Kalin gemeinsam mit der Soloflötistin Sungwon Cho und der Pianistin Ruxandra Pelzer ein Mittagskonzert. Das Programm umfasst Kammermusik des 20. und 21. Jahrhunderts mit Werken von György Ligeti, Ursina Maria Braun, Stephen Montague sowie Hans-Jürgen Gerung, dessen Musik einen besonderen Schwerpunkt bildet.


 

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