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Möhnesee: Waldbrand am Möhnesee bleibt unter Kontrolle – Einsatz dauert bis mindestens Samstag an
©Feuerwehr Soest

Möhnesee: Waldbrand am Möhnesee bleibt unter Kontrolle – Einsatz dauert bis mindestens Samstag an


Feuer im Waldgebiet umfasst inzwischen rund 60.000 Quadratmeter

Auch mehr als einen Tag nach dem Ausbruch des Waldbrands am Möhnesee kämpfen die Einsatzkräfte weiterhin gegen die Flammen und zahlreiche Glutnester. Aktuell sind rund 60.000 Quadratmeter Waldfläche betroffen. Obwohl sich das Feuer in der Nacht durch auffrischenden und drehenden Wind noch etwas ausgedehnt hat, befindet sich die Lage nach Angaben der Einsatzleitung weiterhin unter Kontrolle.

Die Löscharbeiten konzentrieren sich derzeit darauf, verbliebene Brandherde abzulöschen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

130 Einsatzkräfte weiterhin im Dauereinsatz

Rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk (THW) und Polizei sind weiterhin im Waldgebiet im Einsatz. Die Helfer arbeiten unter schwierigen Bedingungen bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad.

Um die hohe körperliche Belastung zu bewältigen, werden die Kräfte regelmäßig durch weitere Feuerwehrleute aus den umliegenden Kommunen abgelöst.

Spezialfahrzeuge unterstützen die Brandbekämpfung

Bei den Löscharbeiten kommen weiterhin spezielle Einsatzfahrzeuge zum Einsatz. Unterstützt werden die Feuerwehren durch den Firefighter des Landesbetriebs Wald und Holz sowie durch das Löschunterstützungsfahrzeug des Kreises Soest.

Diese Technik ermöglicht es, auch schwer zugängliche oder gefährliche Bereiche effektiv zu bekämpfen, die von Einsatzkräften nicht sicher betreten werden können. Dadurch können Glutnester gezielt gelöscht und eine erneute Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Einsatzleiter lobt die Leistungen der Helfer

Einsatzleiter Christian Böddeker von der Feuerwehr Möhnesee würdigte ausdrücklich den Einsatz aller beteiligten Kräfte. Trotz moderner Unterstützungstechnik sei die Arbeit im Wald weiterhin mit enormen körperlichen Belastungen verbunden.

Die Einsatzkräfte arbeiten seit vielen Stunden unter schwierigen Bedingungen und leisten dabei Schwerstarbeit, um das Feuer dauerhaft unter Kontrolle zu halten.

Waldbrand-Einsatz wird sich noch bis Samstag hinziehen

Nach aktuellen Einschätzungen wird der Einsatz noch mindestens bis Samstagnachmittag andauern. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten und die Kontrolle möglicher Glutnester erfordern weiterhin zahlreiche Einsatzkräfte und technische Ressourcen.

Eine vollständige Entwarnung ist deshalb derzeit noch nicht möglich.

B229 bleibt weiterhin gesperrt

Aufgrund der laufenden Löscharbeiten bleibt die Bundesstraße B229 mindestens bis Samstagmorgen für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung dient dazu, die Zufahrtswege für Feuerwehrfahrzeuge und andere Einsatzmittel freizuhalten.

Verkehrsteilnehmer müssen den Bereich weiterhin weiträumig umfahren.

Feuerwehr appelliert an Bevölkerung

Die Feuerwehr richtet erneut einen eindringlichen Appell an die Bevölkerung. Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren im betroffenen Waldgebiet sollten weiterhin unterlassen werden.

Immer wieder würden Personen oder Fahrzeuge auf den Wegen festgestellt, die die Arbeit der Einsatzkräfte behindern. Freie Wege seien jedoch entscheidend, um Löschfahrzeuge, Tankwagen und Spezialtechnik schnell an die jeweiligen Einsatzorte zu bringen.

Hohe Waldbrandgefahr bleibt bestehen

Der Waldbrand am Möhnesee macht erneut deutlich, wie gefährlich die aktuelle Trockenheit für die Wälder in Nordrhein-Westfalen ist. Schon kleine Glutnester können sich bei Wind und hohen Temperaturen schnell wieder zu größeren Brandherden entwickeln.

Deshalb bleibt die Situation trotz der aktuell kontrollierten Lage weiterhin angespannt.


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