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Duisburg: Messerattacke in Duisburg – Frau soll Ex-Partner im gemeinsamen Haus niedergestochen haben – Haftbefehl wegen versuchten Mordes
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Duisburg: Messerattacke in Duisburg – Frau soll Ex-Partner im gemeinsamen Haus niedergestochen haben – Haftbefehl wegen versuchten Mordes


Blutige Gewalttat in Duisburg erschüttert Wohngebiet

Ein mutmaßliches versuchtes Tötungsdelikt hat am späten Donnerstagabend (13. August) in Duisburg für einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften gesorgt. Nach bisherigen Ermittlungen soll eine 62-jährige Frau ihren ehemaligen Lebensgefährten in einem gemeinsam bewohnten Haus an der Lüderitzallee mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg wertet die Tat derzeit als versuchten Mord. Gegen die Tatverdächtige wurde mittlerweile Untersuchungshaft angeordnet.

Schwer verletzter Mann flüchtet zu Nachbarin

Nach dem mutmaßlichen Messerangriff gelang es dem ebenfalls 62 Jahre alten Opfer trotz schwerer Verletzungen, das Haus zu verlassen und bei einer Nachbarin Schutz zu suchen.

Die 35-jährige Frau alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Während Notarzt und Sanitäter den Verletzten vor Ort versorgten, begann die Polizei sofort mit der Sicherung des Tatortes und einer intensiven Fahndung nach der Tatverdächtigen.

Rettungsdienst bringt Opfer ins Krankenhaus

Der schwer verletzte Mann wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär behandelt.

Inzwischen gibt es jedoch eine positive Nachricht: Nach Angaben der Ermittlungsbehörden befindet sich der 62-Jährige außer Lebensgefahr.

Mordkommission nimmt Ermittlungen auf

Noch am Abend richtete das Kriminalkommissariat 11 der Duisburger Polizei unter Leitung der Staatsanwaltschaft Duisburg eine Mordkommission ein.

Die Ermittler gehen dem Verdacht eines versuchten Mordes nach und untersuchen die Hintergründe der Tat umfassend.

Polizei stellt mögliche Tatwaffe sicher

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsuchten die Einsatzkräfte das Wohnhaus.

Dabei wurden mehrere Beweismittel sichergestellt. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befand sich auch die mutmaßliche Tatwaffe, die nun kriminaltechnisch untersucht wird.

Polizeihubschrauber unterstützt Fahndung

Da die 62-Jährige das Haus bereits vor dem Eintreffen der Beamten verlassen hatte, wurde unmittelbar eine groß angelegte Fahndung eingeleitet.

Im Laufe der Nacht unterstützte sogar ein Polizeihubschrauber die Suche nach der Tatverdächtigen.

Tatverdächtige nach Zeugenhinweis festgenommen

Der entscheidende Hinweis kam schließlich von einem Zeugen. Polizeikräfte konnten die Frau auf der Remberger Straße ausfindig machen und vorläufig festnehmen.

Die Tatverdächtige wurde anschließend in Polizeigewahrsam gebracht.

Richterin erlässt Haftbefehl wegen versuchten Mordes

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde die 62-Jährige einem Haftrichter vorgeführt.

Eine Richterin am Amtsgericht Duisburg erließ am Samstag (15. August) Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Die Frau befindet sich seitdem in Haft.

Motiv der Tat weiterhin unklar

Die Hintergründe und die genaue Motivlage sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Mordkommission untersucht weiterhin die Umstände der Tat und wertet gesicherte Spuren sowie Zeugenaussagen aus.

Ermittler stehen vor umfangreicher Aufarbeitung

Der Fall sorgt in Duisburg für großes Aufsehen. Besonders die Tatsache, dass sich die Tat innerhalb eines gemeinsam bewohnten Hauses abgespielt haben soll und das Opfer schwer verletzt fliehen musste, beschäftigt die Ermittler.

Bis zum Abschluss der Untersuchungen gilt für die Tatverdächtige die Unschuldsvermutung.


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