Manuela Benz steht ab sofort an der Spitze der JVA Dortmund
Die Justizvollzugsanstalt Dortmund hat eine neue Leiterin: Manuela Benz übernimmt die Führung der Einrichtung und tritt damit die Nachfolge von Nina Gygax an. Diese hatte im August 2026 die Leitung der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen übernommen.
Mit der Ernennung von Manuela Benz setzt der nordrhein-westfälische Justizvollzug auf eine äußerst erfahrene Führungskraft, die auf Jahrzehnte praktischer Erfahrung innerhalb der Justizverwaltung und des Strafvollzugs zurückblicken kann. Durch ihre langjährige Tätigkeit in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen bringt sie umfassende Kenntnisse in den Bereichen Verwaltung, Organisation, Personalführung und Vollzug mit.
Mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung im Justizdienst
Die 55-jährige Manuela Benz stammt aus Schwerte und ist Diplom-Verwaltungswirtin. Bereits im Jahr 1987 begann ihre berufliche Laufbahn in der nordrhein-westfälischen Justiz. Seit 1990 gehört sie dem Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen an.
Im Laufe ihrer Karriere sammelte sie umfangreiche Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen des Justizvollzugs. Diese langjährige Berufserfahrung gilt als wichtige Grundlage für ihre neue Aufgabe an der Spitze der Justizvollzugsanstalt Dortmund.
Durch ihre vielfältigen Tätigkeiten innerhalb der Justizverwaltung entwickelte sie ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen moderner Vollzugsarbeit und die organisatorischen Anforderungen großer Justizvollzugseinrichtungen.
Wichtige Stationen im Landesjustizvollzugsamt und an der Justizakademie
Ein bedeutender Abschnitt ihrer beruflichen Laufbahn begann im Oktober 2002, als Manuela Benz zum damaligen Landesjustizvollzugsamt in Wuppertal wechselte. Dort war sie über viele Jahre tätig und sammelte weitere Erfahrungen in zentralen Verwaltungs- und Steuerungsaufgaben des Justizvollzugs.
Im Januar 2008 folgte der Wechsel an die Justizakademie Nordrhein-Westfalen. Dort war sie als Fortbildungsdezernentin für den Bereich Justizvollzug verantwortlich. In dieser Funktion wirkte sie maßgeblich an der Aus- und Weiterbildung von Beschäftigten des Justizvollzugs mit und beschäftigte sich intensiv mit aktuellen Entwicklungen und Anforderungen im Strafvollzug.
Die Tätigkeit an der Justizakademie ermöglichte ihr tiefe Einblicke in die Personalentwicklung sowie in die strategische Weiterentwicklung des Vollzugssystems in Nordrhein-Westfalen.
Erste Führungsverantwortung in Wuppertal-Vohwinkel
Einen weiteren wichtigen Karriereschritt absolvierte Manuela Benz im Januar 2011. In der Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Vohwinkel übernahm sie erstmals Verwaltungsleitungsaufgaben.
Mit dieser Position übernahm sie erstmals umfassende Führungsverantwortung innerhalb einer Justizvollzugsanstalt. Die Erfahrungen aus dieser Zeit bildeten die Grundlage für weitere Leitungsfunktionen innerhalb des nordrhein-westfälischen Justizvollzugs.
Die Aufgaben umfassten unter anderem die organisatorische Steuerung der Anstalt, Verwaltungsabläufe sowie die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachbereichen innerhalb des Justizsystems.
Langjährige Tätigkeit in der Justizvollzugsanstalt Dortmund
Im Mai 2015 führte ihr beruflicher Weg erstmals nach Dortmund. In der Justizvollzugsanstalt Dortmund war sie als Verwaltungsleiterin tätig und fungierte gleichzeitig als ständige Vertreterin der Behördenleitung.
Während dieser Zeit war sie eng in die Leitung der Anstalt eingebunden und konnte umfassende Einblicke in sämtliche Bereiche des Dortmunder Vollzugsstandortes gewinnen. Durch ihre langjährige Mitarbeit kennt sie die Strukturen, Abläufe und Herausforderungen der Einrichtung bereits aus erster Hand.
Diese Erfahrungen dürften den Übergang in ihre neue Position als Leiterin der Justizvollzugsanstalt Dortmund deutlich erleichtern.
Zuletzt stellvertretende Behördenleiterin in Castrop-Rauxel
Ab September 2024 war Manuela Benz in gleicher Funktion bei der Justizvollzugsanstalt Castrop-Rauxel eingesetzt. Dort arbeitete sie ebenfalls als Verwaltungsleiterin und ständige Vertreterin der Behördenleitung.
In dieser verantwortungsvollen Position sammelte sie weitere Führungserfahrung und bereitete sich auf die Übernahme einer Behördenleitung vor. Den Dienstposten in Castrop-Rauxel hatte sie bis zu ihrem Wechsel an die Spitze der Justizvollzugsanstalt Dortmund inne.
Mit ihrer Rückkehr nach Dortmund übernimmt sie nun die Gesamtverantwortung für eine der bedeutenden Justizvollzugseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen.
Wechsel an der Spitze des Dortmunder Justizvollzugs
Mit dem Führungswechsel wird die Nachfolge von Nina Gygax geregelt, die seit August 2026 die Leitung der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen innehat.
Die Ernennung von Manuela Benz steht für Kontinuität und Erfahrung innerhalb des nordrhein-westfälischen Justizvollzugs. Aufgrund ihrer langjährigen Laufbahn, ihrer umfassenden Verwaltungserfahrung und ihrer bisherigen Tätigkeiten in Dortmund gilt sie als ausgewiesene Kennerin des Vollzugssystems.
Die gebürtige Schwerterin ist verheiratet und blickt auf eine nahezu vier Jahrzehnte umfassende Karriere im Dienst der nordrhein-westfälischen Justiz zurück.



