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Dortmund: Kellerbrand in Brackel – Rund 40 Bewohner betroffen – Feuerwehr verhindert Schlimmeres
© Feuerwehr Dortmund

Dortmund: Kellerbrand in Brackel – Rund 40 Bewohner betroffen – Feuerwehr verhindert Schlimmeres


Starke Rauchentwicklung aus Keller sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr

Ein Kellerbrand in einem mehrstöckigen Wohnhaus hat am späten Sonntagnachmittag einen umfangreichen Feuerwehreinsatz im Dortmunder Stadtteil Brackel ausgelöst. Im Herwingweg rückten zahlreiche Einsatzkräfte zu dem siebenstöckigen Gebäude aus, nachdem dort eine starke Rauchentwicklung gemeldet worden war.

Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte drang dichter Rauch aus den Kellerfenstern des Wohnhauses. Die Situation erforderte ein schnelles und koordiniertes Eingreifen, um eine Ausbreitung des Feuers sowie eine Gefährdung der Bewohner zu verhindern.

Feuerwehr lokalisiert Brandherd im Keller in kurzer Zeit

Unmittelbar nach dem Eintreffen gingen die Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung vor. Der Brandherd konnte schnell im Kellerbereich lokalisiert werden.

Dank des schnellen und professionellen Vorgehens gelang es der Feuerwehr, das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen. Dadurch konnte verhindert werden, dass sich die Flammen auf weitere Gebäudeteile ausbreiteten.

Zahlreiche Bewohner verlassen das Gebäude

Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner reagierten umsichtig und verließen das Haus eigenständig. Aufgrund der starken Verrauchung des Treppenraums benötigten jedoch einige Menschen Unterstützung durch die Einsatzkräfte.

Feuerwehrleute begleiteten einzelne Bewohner mithilfe spezieller Fluchthauben sicher durch den verrauchten Treppenraum ins Freie. Diese Schutzhauben ermöglichen das sichere Atmen in verrauchten Bereichen und werden regelmäßig bei Brandeinsätzen in Wohngebäuden eingesetzt.

Rund 40 Menschen an der Einsatzstelle betreut

Insgesamt wurden etwa 40 Bewohnerinnen und Bewohner durch Feuerwehr und Rettungsdienst betreut. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um die Sicherheit der Hausbewohner und überprüften mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Rauchgase.

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei drei Bewohnern, die noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigene Löschversuche unternommen hatten.

Drei Bewohner nach Löschversuchen medizinisch untersucht

Der Rettungsdienst sichtete die drei Personen vorsorglich medizinisch. Nach der Untersuchung konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.

Eine weitergehende medizinische Behandlung oder ein Transport in ein Krankenhaus waren nach Angaben der Einsatzkräfte nicht erforderlich. Alle Betroffenen konnten vor Ort verbleiben.

Umfangreiche Lüftungsmaßnahmen nach dem Brand

Nach dem eigentlichen Löscheinsatz führten die Einsatzkräfte umfangreiche Lüftungsmaßnahmen im Gebäude durch. Ziel war es, den Brandrauch vollständig aus dem Haus zu entfernen und eine sichere Rückkehr der Bewohner zu ermöglichen.

Erst nachdem die Kontrolle aller betroffenen Bereiche abgeschlossen war, wurde das Gebäude wieder freigegeben.

Bewohner können in ihre Wohnungen zurückkehren

Für die Bewohner gab es nach dem Einsatz eine erfreuliche Nachricht: Nach Abschluss der Brandbekämpfung und der Lüftungsarbeiten konnten sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Eine Evakuierung über einen längeren Zeitraum oder eine Unterbringung an einem anderen Ort war somit nicht erforderlich.

Zahlreiche Einsatzkräfte aus Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort

An dem Einsatz beteiligten sich Kräfte mehrerer Feuerwachen der Feuerwehr Dortmund. Vor Ort waren die Feuerwachen 1 aus der Innenstadt, 3 aus Neuasseln und 6 aus Scharnhorst.

Zusätzlich unterstützte der Löschzug 24 aus Asseln der Freiwilligen Feuerwehr die Maßnahmen. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten konnte der Einsatz effizient und zügig abgearbeitet werden.

Einsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden

Die Brandbekämpfung, Betreuung der Bewohner und die anschließenden Lüftungsmaßnahmen nahmen insgesamt rund zweieinhalb Stunden in Anspruch.

Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Verletzt wurde bei dem Kellerbrand niemand, und alle Bewohner konnten nach Ende des Einsatzes wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.


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