Glück auf
Hömmaaa, liebe Kumpels, Kumpelinen, Flutlicht‑Romantiker, Westfalenliga‑Kenner und alle, die schon mal inne Halbzeit mehr gelacht als geguckt haben – setzt euch ma hin, dat wird rustikal, ehrlich und mit ordentlich’ne Schüppe Satire!
Von Harry, dem Buddel Influencer Erdmännchen mit Presseausweis, Pott im Herzen und Stirnrunzeln im Gesicht
Also pass auf: Ich, Harry, Buddel Influencer aus’m tiefsten Ruhrpott, steh anne Seitenlinie und trau meinen Knopfaugen nich. BSV Schüren kassiert ’ne 0:8‑Klatsche – und dat gegen ’nen Abstiegskandidaten. Hömma. Acht. Null. Dat klingt nich nach Spielbericht, dat klingt nach Zapfsäulenpreis am falschen Tag.
Die große Frage des Abends: Is dat noch Westfalenliga – oder schon Thekenmannschaft mit Sponsorenlogo?
Ich sag ma so: Wenn der Gegner schon beim Aufwärmen denkt „Hömma, heute wird leicht“, dann läuft inner Vorbereitung was schief. Oder die Zapfanlage war wieder zu überzeugend.
Vom Anpfiff weg ging dat los wie beim Domino-Day: Einer stolpert, der nächste fällt mit, und hinten klingelt’s häufiger als beim Lieferservice. Laufwege? Eher Spaziergang. Zweikampf? Mehr höfliches Nachfragen. Ordnung? Hömma, die war wohl im Stau. Und der Keeper tat mir leid – der hatte mehr Ballkontakte als der DJ inne Halbzeitpause.
Satirischer Zwischenruf ausm Bau:
Die Abwehr wirkte wie ’ne Drehtür mit Willkommensschild. Mittelfeld? Transitbereich. Sturm? Kurzurlaub. Und an der Linie? Viel Gestik, wenig Wirkung. Manchmal hilft Klatschen – gestern eher nicht.
Natürlich, Kumpels, Fußball is Tagesform. Mal läuft’s, mal nich. Aber 0:8 is kein „blöder Tag“, dat is Systemprüfung mit Totalausfall. Da fragt man sich: Training zu leise? Taktik zu fein? Oder hat man vergessen, dat Westfalenliga nich Kreispokal im Sommer is?
Und komm mir keiner mit „Lehrgeld“. Dat wäre eher Studiengebühr. Gegen ’nen Abstiegskandidaten musst du zumindest widerstehen. Kämpfen. Zeichen setzen. Abba hier wirkte dat alles wie Schulterzucken mit Schienbeinschonern.
Frühe Klatsche, dicke Backen
Dat ging los wie’n Rohrbruch im Vereinsheim: M. Heck machte in der 18. Minute das 1:0, C. Güney legte in der 22. Minute nach, und ab da war Schüren nur noch Statist im eigenen Elend. F. Weber traf in der 33. Minute zum 3:0, T. Karagülmez knallte in der 35. Minute das 4:0 rein, und F. Weber setzte in der 41. Minute noch einen drauf.
Nach der Pause nur noch Schadensbegrenzung – vergeblich
Wer gehofft hat, dat es nach dem Seitenwechsel wenigstens etwas anständig wird, der hatte wohl zu viel Vertrauen in diese Nummer. T. Mutluer machte in der 56. Minute das 6:0, T. Altuntas erhöhte in der 72. Minute auf 7:0, und F. Weber setzte in der 76. Minute mit seinem dritten Treffer den 8:0-Deckel drauf. Da war nix mehr mit Spiel, dat war nur noch ein sportlicher Abriss mit Publikum.
Abwehr wie’n offenes Scheunentor, Mittelfeld wie’n leerer Zigarettenautomat
Die Defensive von Schüren wirkte, als hätte jemand die Tür auf Kipp gelassen und dann vergessen, warum. Jeder Angriff vom Gegner war wie ’ne Einladung mit rotem Teppich. Das Mittelfeld? Totalausfall. Der Sturm? Unsichtbar wie der gute Wille nach der dritten Bierpause. Und der Keeper? Der arme Kerl hatte mehr zu tun als der Pfandautomat vorm Kiosk, nur ohne die Aussicht auf ’nen Feierabend.
Dat war keine Niederlage, dat war ’ne Demontage
0:8 gegen ’nen Abstiegskandidaten – da kannste nicht mehr von „schlechtem Tag“ reden. Dat is ’ne Vollblamage, ’ne sportliche Ohrfeige und ein Spiel, bei dem man sich hinterher am besten selbst nicht im Spiegel anguckt. Wenn die Körpersprache schon nach Aufgabe aussieht, dann brauchste keine Taktiktafel mehr, sondern ’nen Besen und ’nen Eimer für die Reste.
Jetzt hilft nur noch Klartext
Schüren muss jetzt aufhören, sich in Ausreden zu suhlen. Weniger Gelaber, mehr Grätschen. Weniger Theater, mehr Zweikämpfe. Weniger „wir müssen nur“, mehr „wir machen jetzt“. Sonst wird aus der Westfalenliga ganz schnell ’ne Dauerwerbesendung für Fremdscham.
Harrys letztes Wort
Dat war heute nix mit Fußballromantik, dat war eher ’ne Vollkatastrophe mit Flutlicht. Wer so auseinanderfällt, muss sich nicht trösten lassen, sondern aufrappeln, die Hose hochziehen und beim nächsten Mal wenigstens so tun, als hätte man Bock auf Verteidigen.



