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Essen: E-Scooter-Kontrollen in Essen – Polizei und Ordnungsdienst decken zahlreiche Verstöße auf
© Stadt Essen/ Elke Brochhagen

Essen: E-Scooter-Kontrollen in Essen – Polizei und Ordnungsdienst decken zahlreiche Verstöße auf


Schwerpunktkontrolle in der Essener Innenstadt zeigt hohes Fehlverhalten

Bei einer gemeinsamen Kontrollaktion von Polizei Essen und dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) sind zahlreiche Verstöße von E-Scooter- und Fahrradfahrern in der Essener Innenstadt festgestellt worden. Im Fokus der Maßnahmen stand insbesondere das verbotswidrige Befahren der Fußgängerzonen.

Die Ergebnisse der Kontrolle zeigen, dass viele Verkehrsteilnehmer die geltenden Regeln missachten. Neben einfachen Verkehrsverstößen deckten die Einsatzkräfte auch mehrere Straftaten auf.

Kommunaler Ordnungsdienst ahndet 32 Verstöße

Der Kommunale Ordnungsdienst stellte während der Schwerpunktkontrolle insgesamt 32 Verstöße fest. In allen Fällen handelte es sich um das unerlaubte Befahren von Bereichen, die für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer gesperrt sind.

Für jeden Verstoß wurde ein Verwarngeld in Höhe von 15 Euro erhoben. Insgesamt summierten sich die Verwarnungsgelder damit auf 480 Euro.

24 Betroffene beglichen die fälligen Beträge direkt vor Ort per EC-Kartenzahlung. Die übrigen acht Personen erhielten einen QR-Code, über den die Zahlung nachträglich erfolgen kann.

Polizei stellt weitere Verkehrsverstöße fest

Auch die Polizei Essen registrierte zahlreiche Regelverstöße. Allein wegen des verbotenen Befahrens der Fußgängerzonen wurden 22 Verwarnungen gegen Radfahrer sowie 21 Verwarnungen gegen E-Scooter-Fahrer ausgesprochen.

Die Beamten beschränkten sich jedoch nicht nur auf diese Verstöße. Im Rahmen der Kontrollen wurden weitere schwerwiegende Verkehrs- und Straftatbestände festgestellt.

Sechs Strafanzeigen wegen fehlender Versicherung

Besonders auffällig war die Anzahl von E-Scootern ohne vorgeschriebenen Versicherungsschutz.

Die Polizei leitete insgesamt sechs Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. Wer mit einem nicht versicherten E-Scooter am Straßenverkehr teilnimmt, begeht eine Straftat und muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen.

Drogenfahrten in der Innenstadt festgestellt

Darüber hinaus registrierten die Einsatzkräfte zwei Fälle, in denen Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs waren.

In beiden Fällen ordnete die Polizei Blutproben an, um den Verdacht rechtssicher zu überprüfen. Die weiteren Ermittlungen laufen.

Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis

Zusätzlich stellten die Beamten zwei Fälle fest, in denen Personen ohne gültige Fahrerlaubnis Fahrzeuge führten.

Auch hier wurden entsprechende Strafanzeigen gefertigt. Zudem wurde eine weitere Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Verletzung von Pflichten als Fahrzeugführer eingeleitet.

Gemeinsame Kontrollen sollen Sicherheit erhöhen

Die Innenstadtkontrolle war im Vorfeld zwischen dem Kommunalen Ordnungsdienst und der Polizei Essen eng abgestimmt worden.

Durch die Zusammenarbeit konnten die jeweiligen Zuständigkeiten gebündelt und die Kontrollen besonders effektiv durchgeführt werden. Nach Einschätzung der Verantwortlichen zeigen die Ergebnisse deutlich, wie wichtig regelmäßige Schwerpunktaktionen für die Verkehrssicherheit sind.

Polizei und KOD setzen auf konsequente Überwachung

Die Kontrolle macht deutlich, dass Verstöße im Bereich der Mikromobilität weiterhin ein relevantes Problem darstellen. Insbesondere das Fahren in Fußgängerzonen sorgt immer wieder für Konflikte und gefährliche Situationen mit Passanten.

Die Verantwortlichen betonen, dass solche gemeinsamen Maßnahmen nicht nur der Ahndung von Verstößen dienen. Sie helfen auch dabei, Straftaten aufzudecken und das Bewusstsein für die geltenden Verkehrsregeln zu stärken.

Mehr Rücksicht im Innenstadtverkehr gefordert

Mit Blick auf die steigende Nutzung von E-Scootern appellieren Polizei und Ordnungsdienst an alle Verkehrsteilnehmer, die geltenden Vorschriften einzuhalten und Rücksicht auf andere Menschen im Straßenverkehr zu nehmen.

Gerade in stark frequentierten Fußgängerbereichen sei gegenseitige Rücksichtnahme entscheidend, um Unfälle und gefährliche Situationen zu vermeiden.


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