Ordnungsamt Dortmund kontrolliert Parkverstöße beim ausverkauften Pokalspiel
Rund um das ausverkaufte DFB-Pokalspiel zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen hat das Ordnungsamt Dortmund umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Im Fokus stand dabei der ruhende Verkehr rund um den Signal Iduna Park sowie in den angrenzenden Wohngebieten.
Die Bilanz des Sondereinsatzes fällt deutlich aus: Insgesamt sprachen die Mitarbeitenden der Verkehrsüberwachung 481 Verwarnungen aus. Darüber hinaus mussten 92 Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Für die Kontrollen waren 34 Mitarbeitende des Ordnungsamtes im Einsatz.
Strobelallee bleibt Schwerpunkt bei Großveranstaltungen
Besonders intensiv kontrollierten die Einsatzkräfte die Strobelallee. Die Straße gilt als eine der wichtigsten Zufahrtsachsen rund um das Stadion und muss bei Großveranstaltungen jederzeit für Besucherströme sowie Einsatz- und Rettungsfahrzeuge frei bleiben.
Trotz deutlich ausgewiesener Haltverbote parkten zahlreiche Fahrzeuge in den gesperrten Bereichen. Allein an der Strobelallee veranlasste das Ordnungsamt 27 Abschleppmaßnahmen.
Die Stadt betont, dass gerade in diesem Bereich falsch abgestellte Fahrzeuge erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheit und den Verkehrsfluss haben können.
Bewohnerparkzonen und Stadionumfeld frühzeitig kontrolliert
Bereits vor dem Anpfiff kontrollierten die Mitarbeitenden die Bewohnerparkbereiche entlang der Ruhrallee und in den angrenzenden Wohnquartieren.
Im weiteren Verlauf wurden die Kontrollen auf zusätzliche Bereiche ausgeweitet. Dazu gehörten unter anderem das Klinikviertel, das Kreuzviertel, das Schönau-Viertel sowie das Umfeld des WDR-Landesstudios Dortmund.
Unterstützung erhielt das Team durch eine flexibel eingesetzte Fahrradstaffel, die auch schwer zugängliche Bereiche schnell erreichen konnte.
Falschparker behindern Rettungswege und Busverkehr
Während des Einsatzes ahndeten die Außendienstkräfte zahlreiche Verstöße gegen die geltenden Verkehrsregeln.
Dazu zählten unter anderem:
Parken in Haltverbotszonen
Viele Fahrzeuge standen in ausdrücklich ausgeschilderten Haltverbotsbereichen und mussten deshalb kostenpflichtig abgeschleppt oder verwarnt werden.
Verstöße in Bewohnerparkzonen
Kontrolliert wurden auch Fahrzeuge ohne gültige Berechtigung in ausgewiesenen Anwohnerparkbereichen.
Behinderung des öffentlichen Nahverkehrs
Besondere Aufmerksamkeit galt Straßen, in denen falsch abgestellte Fahrzeuge regelmäßig den Busverkehr beeinträchtigen. Dazu zählen unter anderem die Kuithanstraße, die Kreuzstraße und der Neue Graben.
Blockierte Rettungswege und Gehwege
Mehrere Fahrzeuge standen in Bereichen, die als Rettungswege gekennzeichnet sind oder wichtige Fußwege blockierten. Dadurch wurde teilweise auch die Barrierefreiheit eingeschränkt.
Weitere Abschlepp-Schwerpunkte im Stadtgebiet
Neben der Strobelallee identifizierte das Ordnungsamt weitere Straßen mit besonders vielen Verstößen.
Elf Fahrzeuge mussten im Bereich der Chemnitzer Straße beziehungsweise Wilhelm-Crüwell-Straße abgeschleppt werden.
Weitere Schwerpunkte waren:
- Hopfenstraße und Malzstraße mit acht Abschleppmaßnahmen
- Lindbreitenweg mit sieben Abschleppmaßnahmen
Diese Bereiche gehörten während des Pokalspiels zu den auffälligsten Einsatzorten der Verkehrsüberwachung.
Stadt kündigt weitere Kontrollen bei Großveranstaltungen an
Die Stadt Dortmund macht deutlich, dass auch bei zukünftigen Fußballspielen und Großveranstaltungen intensive Kontrollen rund um den Signal Iduna Park stattfinden werden.
Wer sein Fahrzeug so abstellt, dass Rettungswege blockiert, andere Verkehrsteilnehmer behindert oder Sicherheitsrisiken entstehen, muss weiterhin mit Verwarnungsgeldern oder dem Abschleppen des Fahrzeugs rechnen.
Die regelmäßigen Einsätze sollen dazu beitragen, die Sicherheit von Besuchern, Anwohnern sowie Einsatzkräften zu gewährleisten und einen reibungslosen Ablauf bei Großveranstaltungen sicherzustellen.
Verkehrssicherheit bleibt oberstes Ziel
Nach Angaben der Stadt dienen die umfangreichen Kontrollen nicht nur der Ahndung von Verstößen, sondern vor allem dem Schutz der öffentlichen Sicherheit.
Insbesondere bei ausverkauften Veranstaltungen mit zehntausenden Besuchern seien freie Rettungswege, funktionierende Zufahrten und ein störungsfreier ÖPNV unverzichtbar. Die hohe Zahl an Verwarnungen und Abschleppmaßnahmen zeige jedoch, dass weiterhin viele Verkehrsteilnehmer die geltenden Regeln missachten.



