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Köln: Schüsse auf Kölner Uhrengeschäft -Zwei Tatverdächtige festgenommen, dritter Täter weiter auf der Flucht
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Köln: Schüsse auf Kölner Uhrengeschäft -Zwei Tatverdächtige festgenommen, dritter Täter weiter auf der Flucht


Schüsse erschüttern die Kölner Innenstadt in den frühen Morgenstunden

Ein schwerer Vorfall hat in den frühen Morgenstunden die Kölner Innenstadt aufgeschreckt. Unbekannte Täter eröffneten Schüsse auf ein Uhrengeschäft im Bereich der Breite Straße. Dank aufmerksamer Zeugen und des schnellen Eingreifens der Polizei konnten kurz darauf zwei mutmaßliche Tatbeteiligte festgenommen werden. Nach einem dritten Verdächtigen wird weiterhin intensiv gefahndet.

Die Ermittler prüfen derzeit die Hintergründe der Tat und mögliche Zusammenhänge mit früheren Schussabgaben auf das betroffene Geschäft. Die Untersuchungen laufen in alle Richtungen.

Anwohner melden schussähnliche Geräusche

Nach bisherigen Erkenntnissen hörten mehrere Anwohner gegen 3.50 Uhr schussähnliche Geräusche aus dem Bereich der Breite Straße und alarmierten umgehend die Polizei.

Zeitgleich beobachteten Zeugen drei Personen, die unmittelbar nach den Schüssen auf E-Scootern vom Tatort flüchteten. Die Verdächtigen fuhren über die St.-Apern-Straße davon und versuchten, sich dem Zugriff der Einsatzkräfte zu entziehen.

Polizeiliche Videobeobachtung führt Ermittler auf die Spur der Verdächtigen

Parallel zu den Notrufen machte ein Mitarbeiter der polizeilichen Videobeobachtung drei E-Scooter-Fahrer aus, die über die Hohenzollernbrücke in Richtung Deutz unterwegs waren.

Die gewonnenen Informationen wurden unmittelbar an die eingesetzten Streifenteams weitergegeben. Kurze Zeit später gelang es Einsatzkräften, zwei Verdächtige auf der Deutz-Mülheimer-Straße in Höhe des Messegeländes zu stellen.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 18-Jährigen sowie einen 42 Jahre alten Mann. Ein weiterer Tatverdächtiger konnte jedoch entkommen und wird weiterhin gesucht.

Dritter Tatverdächtiger flüchtet in Richtung Zoobrücke

Während zwei mutmaßliche Beteiligte festgenommen werden konnten, gelang einem dritten Verdächtigen die Flucht.

Nach Angaben der Polizei lief der Mann in Richtung Zoobrücke davon. Der Gesuchte soll eine dunkle Kappe getragen haben und wird mit einem auffälligen Ziegenbart beschrieben.

Die Ermittler arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, seine Identität festzustellen und seinen Aufenthaltsort zu ermitteln.

Schusswaffe bei Festnahme sichergestellt

Bei der Durchsuchung des 42-jährigen Tatverdächtigen machten die Einsatzkräfte einen bedeutenden Fund. Die Beamten stellten eine Schusswaffe sicher, die nun kriminaltechnisch untersucht wird.

Ob die sichergestellte Waffe bei der Schussabgabe auf das Uhrengeschäft eingesetzt wurde, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Spezialisten werden die Waffe mit den am Tatort gesicherten Spuren vergleichen.

Mehrere Einschusslöcher und Patronenhülsen entdeckt

Am Tatort im Bereich Breite Straße und Gertrudenstraße stellten die Ermittler erhebliche Spuren der Schussabgabe fest.

An der Fassade des Uhrengeschäftes wurden mehrere Einschusslöcher entdeckt. Darüber hinaus fanden Polizisten Patronenhülsen auf dem Gehweg vor dem Geschäft.

Kriminaltechniker und Spezialisten der Spurensicherung sicherten die Spuren umfassend, um Rückschlüsse auf den Tatablauf und die verwendete Waffe zu ziehen.

Mögliche Verbindung zu früheren Schüssen wird untersucht

Die Hintergründe der Tat geben den Ermittlern derzeit noch Rätsel auf. Insbesondere prüfen die Behörden, ob ein Zusammenhang mit früheren Schussabgaben auf dasselbe Uhrengeschäft besteht.

Derzeit liegen noch keine abschließenden Erkenntnisse zum Motiv der Täter vor. Weitere Vernehmungen der Festgenommenen sowie umfangreiche kriminaltechnische Untersuchungen sollen zusätzliche Hinweise liefern.

Festgenommene sollen dem Haftrichter vorgeführt werden

Die beiden festgenommenen Männer befinden sich aktuell in polizeilichem Gewahrsam. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden sollen sie einem Haftrichter vorgeführt werden.

Ob gegen die Tatverdächtigen Untersuchungshaft angeordnet wird, hängt von den weiteren Ermittlungsmaßnahmen und der Bewertung der Beweislage ab.

Polizei bittet weiterhin um Zeugenhinweise

Zur vollständigen Aufklärung des Falls setzt die Kölner Kriminalpolizei weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere Beobachtungen im Bereich der Breite Straße, der Hohenzollernbrücke sowie in Deutz könnten für die Ermittlungen von großer Bedeutung sein.

Personen, die Angaben zur Tat oder zum flüchtigen Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an die Kölner Polizei zu wenden.

Großfahndung nach flüchtigem Tatverdächtigen läuft weiter

Während zwei mutmaßliche Beteiligte bereits festgenommen wurden, konzentrieren sich die Ermittlungen nun verstärkt auf den dritten Verdächtigen. Die Polizei wertet Spuren, Zeugenaussagen sowie vorhandene Videoaufzeichnungen aus, um den Mann schnellstmöglich ausfindig zu machen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die weiteren Untersuchungen in den kommenden Tagen wichtige Erkenntnisse zu den Hintergründen der Schussabgabe und möglichen Tatmotiven liefern werden.



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