Autofahrer auf der A40 müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen
Pendler und Verkehrsteilnehmer im Dortmunder Westen müssen sich auf eine längere Baustellenphase einstellen. Die Autobahn Westfalen sperrt die Anschlussstelle Dortmund-Kley in Fahrtrichtung Dortmund für knapp zwei Monate. Betroffen sind sowohl die Auffahrt als auch die Abfahrt der viel genutzten Anschlussstelle.
Die Sperrung beginnt am Montag, 28. September, um 5 Uhr morgens und soll voraussichtlich bis Ende November andauern. Damit kommt es auf einem wichtigen Abschnitt der A40 zu spürbaren Verkehrsänderungen.
Schutzplanken auf einem Kilometer Länge werden vollständig erneuert
Grund für die umfangreichen Arbeiten ist die dringend notwendige Modernisierung der Schutzplanken entlang der A40. Die bestehenden Systeme sind in die Jahre gekommen und müssen ersetzt werden, um die Verkehrssicherheit langfristig zu gewährleisten.
Die Bauarbeiten umfassen die Erneuerung der Schutzplanken auf einer Strecke von rund einem Kilometer. Dabei werden nicht nur neue Pfosten installiert, sondern teilweise auch alte Fundamente entfernt und komplett neu aufgebaut.
Auffahrt Dortmund-Kley nur über Umwege erreichbar
Verkehrsteilnehmer, die in Dortmund-Kley auf die A40 in Richtung Dortmund auffahren möchten, müssen während der Bauzeit Umleitungen nutzen.
Eine ausgeschilderte Strecke führt zunächst auf die A40 in Richtung Essen bis zur Anschlussstelle Dortmund-Lütgendortmund. Von dort aus ist die Rückfahrt in Richtung Dortmund möglich.
Alternativ kann der Verkehr über die Brennaborstraße zur Anschlussstelle Dortmund-Dorstfeld geleitet werden, um anschließend wieder auf die A40 in Fahrtrichtung Dortmund zu gelangen.
Abfahrt Dortmund-Kley ebenfalls betroffen
Auch Autofahrer, die normalerweise an der Anschlussstelle Dortmund-Kley von der Autobahn abfahren, müssen sich auf geänderte Verkehrsführungen einstellen.
Der Verkehr wird über das Kreuz Dortmund-West umgeleitet. Dort erfolgt eine sogenannte Kreisel-Führung, bevor die Fahrzeuge über die Fahrtrichtung Essen zurück nach Dortmund-Kley gelangen können.
Die Umleitungen sollen den Verkehrsfluss während der Sperrung aufrechterhalten und gleichzeitig die Sicherheit im Baustellenbereich gewährleisten.
A40 spielt wichtige Rolle für kommende A45-Vollsperrung
Die Maßnahme hat nicht nur aktuelle Sicherheitsgründe, sondern auch eine strategische Bedeutung für kommende Großprojekte im Ruhrgebiet.
Im Jahr 2027 soll die A40 als wichtige Umleitungsstrecke für die geplante Vollsperrung der A45 zwischen dem Kreuz Dortmund/West und Dortmund-Hafen dienen. Die Sperrung der A45 ist im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau der Brücke an der Martener Straße vorgesehen.
Daher wird die Infrastruktur auf der A40 bereits jetzt ertüchtigt, um die künftig zusätzliche Verkehrsbelastung aufnehmen zu können.
Arbeiten im Mittelstreifen machen Sperrung unvermeidbar
Während der Bauarbeiten wird der Verkehr an den äußeren Fahrbahnrand verlegt. Dadurch entfällt im Bereich der Anschlussstelle der notwendige Platz für Ein- und Ausfahrspuren.
Die Sperrung der Anschlussstelle ist deshalb aus Sicht der Bauverantwortlichen unvermeidbar. Nur so können die Arbeiten effizient und sicher durchgeführt werden.
Baustelleneinrichtung benötigt zusätzliche Zeit
Neben den eigentlichen Bauarbeiten nimmt auch die Einrichtung sowie der spätere Rückbau der Baustelle erhebliche Zeit in Anspruch.
Für den Auf- und Abbau sind jeweils rund eine Woche eingeplant. Hinzu kommt, dass wichtige Markierungsarbeiten von den Wetterbedingungen abhängig sind. Schlechte Witterung könnte daher Einfluss auf den genauen Bauablauf haben.
Maßnahme mit der Stadt Dortmund abgestimmt
Die Autobahn Westfalen hat die geplante Sperrung nach eigenen Angaben eng mit der Stadt Dortmund abgestimmt. Ziel ist es, die Auswirkungen für Anwohner, Pendler und Unternehmen möglichst gering zu halten.
Trotzdem sollten sich Autofahrer frühzeitig auf längere Fahrzeiten einstellen und die ausgeschilderten Umleitungen berücksichtigen.
Verkehrsbehinderungen im Dortmunder Westen bis Ende November möglich
Mit der zweimonatigen Sperrung einer wichtigen Anschlussstelle dürfte es insbesondere im Berufsverkehr zu erhöhtem Verkehrsaufkommen auf den Ausweichrouten kommen. Betroffen sind neben der A40 auch angrenzende Straßen im Bereich Dortmund-Kley, Dortmund-Dorstfeld und Dortmund-Lütgendortmund.
Verkehrsteilnehmer sollten daher mehr Zeit für ihre Fahrten einplanen und aktuelle Verkehrsmeldungen beachten, solange die Arbeiten an den Schutzplanken andauern.



