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Lünen: Raub am Seepark – E-Scooter von Kindern mit Pfefferspray-Drohung gestohlen – Dreiste Attacke auf Minderjährige im Seepark
© Radosewic I RheinRuhrAktuell

Lünen: Raub am Seepark – E-Scooter von Kindern mit Pfefferspray-Drohung gestohlen – Dreiste Attacke auf Minderjährige im Seepark


Dreiste Attacke auf Minderjährige im Seepark

Am Sonntagvormittag (13. September) sind zwei Minderjährige im Alter von 11 und 12 Jahren im Bereich des Seeparks am Schwansbeller Weg Opfer eines Raubdelikts geworden. Die Polizei ermittelt wegen des Vorfalls und sucht dringend Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren die beiden Jungen gegen 11:30 Uhr mit ihren E-Scootern in der Nähe des Café Seepark unterwegs, als sie plötzlich von drei Jugendlichen auf E-Scootern verfolgt und angehalten wurden.

Täter fordern gewaltsam die Herausgabe eines E-Scooters

Die drei Tatverdächtigen sollen sich den beiden Kindern von hinten genähert haben. Anschließend forderten sie die Herausgabe eines E-Scooters.

Laut Polizei gingen die Täter dabei äußerst aggressiv vor. Die Jugendlichen sollen die beiden Kinder auf die Schultern geschlagen und die Herausgabe des Fahrzeugs mit Gewalt erzwungen haben.

Besonders beunruhigend: Einer der Tatverdächtigen soll zudem ein Pfefferspray vorgezeigt und die Forderung nach dem E-Scooter erneut unterstrichen haben.

Nach Übergabe erneut geschlagen

Nachdem die beiden Minderjährigen den E-Scooter herausgegeben hatten, war die Situation offenbar noch nicht beendet.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge schlugen die Täter erneut auf die beiden Jungen ein. Erst danach flüchteten sie mit dem erbeuteten E-Scooter in Richtung Preußen-Hafen.

Die Opfer blieben körperlich zwar vergleichsweise glimpflich davon, mussten jedoch eine äußerst belastende Situation erleben.

Polizei sucht drei jugendliche Tatverdächtige

Bei den gesuchten Personen soll es sich um drei männliche Jugendliche handeln.

Die bislang bekannten Merkmale:

  • Männlich
  • Jugendliches Alter
  • Dunkle Kleidung
  • Unterwegs auf E-Scootern

Weitere Beschreibungen liegen derzeit nicht vor.

Überraschende Feststellung bei der Kontrolle der E-Scooter

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellten die Einsatzkräfte bei der Überprüfung der E-Scooter der beiden Geschädigten fest, dass die Fahrzeuge technisch verändert worden waren.

Darüber hinaus verfügten die E-Scooter nach ersten Erkenntnissen nicht über den vorgeschriebenen Versicherungsschutz.

Die Polizei fertigte deshalb entsprechende Strafanzeigen. Der vor Ort befindliche E-Scooter wurde sichergestellt.

Ermittlungen laufen in mehrere Richtungen

Während die Fahndung nach den mutmaßlichen Räubern läuft, beschäftigen sich die Ermittler gleichzeitig mit den festgestellten Verstößen rund um die E-Scooter.

Im Fokus steht jedoch weiterhin das Raubdelikt zum Nachteil der beiden Kinder. Die Polizei hofft auf Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zu den drei Jugendlichen geben können.

Polizei bittet um Hinweise

Wer den Vorfall im Bereich des Seeparks beobachtet hat oder Angaben zu den Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441 zu melden.

Insbesondere Besucher des Seeparks und des Preußen-Hafens könnten wichtige Hinweise liefern.

Sicherheit von Kindern im Fokus

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig Aufmerksamkeit und Zivilcourage an öffentlichen Orten sind. Gerade bei Straftaten gegen Kinder und Jugendliche können Zeugen entscheidend dazu beitragen, Täter schnell zu identifizieren und weitere Straftaten zu verhindern.

Die Polizei appelliert daher an mögliche Zeugen, ihre Beobachtungen mitzuteilen.

Im Seepark am Schwansbeller Weg wurden zwei Minderjährige Opfer eines mutmaßlichen Raubüberfalls. Drei Jugendliche sollen unter Gewaltanwendung und unter Vorhalt eines Pfeffersprays einen E-Scooter erbeutet haben. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Preußen-Hafen. Die Polizei Dortmund ermittelt und sucht dringend nach Zeugen. Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass die E-Scooter der Geschädigten technisch verändert und nicht versichert waren.


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