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Dortmund: Neuer Polizeipräsident in Dortmund – Tim Frommeyer offiziell ins Amt eingeführt – Klare Ansagen zu Sicherheit und Extremismus
© PP Dortmund

Dortmund: Neuer Polizeipräsident in Dortmund – Tim Frommeyer offiziell ins Amt eingeführt – Klare Ansagen zu Sicherheit und Extremismus


Feierliche Amtseinführung für Dortmunds neuen Polizeipräsidenten

Mit einer feierlichen Veranstaltung im Westfälischen Industrieklub ist Tim Frommeyer offiziell in sein Amt als Polizeipräsident von Dortmund eingeführt worden. Zwar hatte der gebürtige Dortmunder die Leitung des Polizeipräsidiums bereits am 20. Juli 2026 übernommen, nun erfolgte auch die offizielle Amtseinführung vor rund 200 geladenen Gästen.

Zu der Feierstunde hatte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul eingeladen. Gleichzeitig wurde Frommeyers Vorgänger Gregor Lange nach zwölf Jahren an der Spitze des Polizeipräsidiums Dortmund verabschiedet.

Herbert Reul würdigt zwölf Jahre Amtszeit von Gregor Lange

Innenminister Herbert Reul nutzte die Veranstaltung, um die Arbeit des langjährigen Dortmunder Polizeipräsidenten zu würdigen.

Reul betonte, dass Gregor Lange das Polizeipräsidium Dortmund über mehr als ein Jahrzehnt nachhaltig geprägt habe. Besonders hob der Innenminister dessen Einsatz für Sicherheit, Vertrauen und die enge Verbindung zu den Menschen in Dortmund hervor.

Mit dem Wechsel an der Spitze der Behörde beginne nun ein neues Kapitel, das nach Überzeugung des Ministers in guten Händen liege.

Tim Frommeyer übernimmt Verantwortung in seiner Heimatregion

Für Tim Frommeyer ist die neue Aufgabe auch eine Rückkehr in seine Heimatregion. In seiner Antrittsrede machte der neue Polizeipräsident deutlich, dass er nicht als Außenstehender nach Dortmund komme.

Als gebürtiger Dortmunder verwies er auf seine persönliche Verbundenheit mit der Stadt und die zahlreichen Beziehungen in die Region, insbesondere auch nach Lünen. Diese Nähe wolle er nutzen, um die erfolgreiche Sicherheitsarbeit fortzuführen und weiterzuentwickeln.

„Sicherheit beginnt mit Sichtbarkeit“

Ein zentrales Thema seiner Antrittsrede war die polizeiliche Präsenz im öffentlichen Raum.

Frommeyer machte deutlich, dass die bereits bestehende Präsenzstrategie „Fokus“ nicht nur fortgeführt, sondern weiter ausgebaut werden soll.

Nach seinen Worten sei Sicherheit eng mit Sichtbarkeit verbunden. Bürgerinnen und Bürger müssten die Polizei im Alltag wahrnehmen und spüren können, dass sie präsent ist. Deshalb werde die Präsenzkonzeption künftig weiter wachsen.

Kampf gegen Extremismus bleibt zentrale Aufgabe

Klare Worte fand der neue Polizeipräsident auch beim Thema Extremismus. Frommeyer bezeichnete sämtliche Formen extremistischer Bestrebungen als bedeutende Herausforderung für die Polizei in Nordrhein-Westfalen.

Besonders deutlich positionierte er sich gegen Rechtsextremismus und erklärte, Dortmund dürfe niemals wieder überregional mit dem Begriff „Nazikiez“ in Verbindung gebracht werden.

Polizei richtet Fokus auf alle Formen des Extremismus

Gleichzeitig betonte Frommeyer, dass auch andere extremistische Erscheinungsformen konsequent bekämpft werden müssten.

Er verwies dabei auf die Gefahren des Islamismus und bezeichnete diesen als größte Bedrohung für Leib und Leben im Bereich des politischen Extremismus.

Ebenso rückte er den Linksextremismus in den Blickpunkt. Insbesondere gezielte Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur wie Bahnstrecken oder Stromleitungen stellten nach seinen Worten erhebliche Risiken für die öffentliche Sicherheit dar.

Der neue Polizeipräsident kündigte an, alle drei Phänomenbereiche weiterhin mit höchster Priorität und Intensität zu verfolgen.

Gregor Lange verabschiedet sich mit Dank an die Belegschaft

In seiner Abschiedsrede blickte Gregor Lange auf seine zwölfjährige Amtszeit zurück und zeigte sich vor allem dankbar gegenüber den Mitarbeitenden des Polizeipräsidiums.

Er würdigte die Arbeit der Beschäftigten und betonte, dass die Bürgerinnen und Bürger stets auf eine engagierte Polizei zählen konnten, die gemeinsam mit zahlreichen Partnern für Sicherheit in Dortmund arbeitet.

Zugleich unterstrich Lange die Bedeutung einer Polizei, die Sicherheit für alle Menschen gewährleistet – unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe oder sozialem Hintergrund.

„Tim Frommeyer ist genau der Richtige“

Zum Abschluss seiner Rede sprach Gregor Lange seinem Nachfolger sein volles Vertrauen aus.

Er bezeichnete Tim Frommeyer als die richtige Person für die Herausforderungen der kommenden Jahre und wünschte ihm für die neue Aufgabe viel Erfolg.

Mit der offiziellen Amtseinführung endet damit eine zwölfjährige Ära unter Gregor Lange und gleichzeitig beginnt eine neue Phase für das Polizeipräsidium Dortmund unter der Leitung von Tim Frommeyer.

Dortmunds Sicherheitspolitik vor neuem Kapitel

Die ersten Aussagen des neuen Behördenleiters lassen erkennen, welche Themen seine Amtszeit prägen werden. Mehr Polizeipräsenz, eine konsequente Bekämpfung aller Formen des Extremismus und die enge Verbindung zu den Bürgerinnen und Bürgern sollen die Schwerpunkte der Sicherheitsstrategie bilden.

Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen dürfte die Arbeit des neuen Polizeipräsidenten in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle für die Sicherheitslage in Dortmund und der gesamten Region spielen.


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